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Deutscher Hausärzteverband
Landesverband Niedersachsen e. V.

Hausärzteverbände in Niedersachsen geben mit Sozialministerin Dr. Carola Reimann Startschuss für „Hausärztliche Impfwochen“ – Neu entwickelte impf.app des Hausärzteverbandes Niedersachsen kann bisherigen Impfpass digitalisieren

Hannover, 22. November 2019. Erstmals haben der Niedersächsische Hausärzteverband und der Hausärzteverband Braunschweig die „Hausärztlichen Impfwochen“ ins Leben gerufen. Vom 22. November bis 22. Dezember 2019 sollen sich im Rahmen dieser Initiative die rund 5.000 Hausärzte in dem Bundesland verstärkt dem Impfschutz ihrer Patienten widmen. Hierfür haben die Verbände die Praxen mit Infomaterial für Arzt und Patienten ausgestattet. „Besonders vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Masernimpfpflicht sind wir der Auffassung, dass Vorbeugung besser ist als eine Erkrankung. Und daher möchten wir unsere Kolleginnen und Kollegen gerade in diesen Wochen, in denen viele Menschen bereits wegen der Grippeschutzimpfung zum Hausarzt gehen, dazu aufrufen, ihre Patienten für weitere Schutzimpfungen zu sensibilisieren“, sagte Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen, heute bei einem Pressetermin in seiner Praxis mit der niedersächsischen Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Den Hausärztinnen und Hausärzten kommt bei beim Thema Impfen aufgrund ihrer zahlreichen Patientinnen und Patienten natürlich eine herausgehobene Stellung zu. Das Land Niedersachsen begrüßt deshalb die Initiative des Hausärzteverbandes zu den ‚Hausärztlichen Impfwochen‘ ausdrücklich“, so die Ministerin. „Wir müssen möglichst viele Menschen erreichen und für dieses Thema sensibilisieren. Aus diesem Grund hat das Niedersächsische Gesundheitsministerium unter dem Motto ‚Impfen. Klar.‘ in diesem Jahr eine neue Impfkampagne initiiert.“
Berndt stellte der Ministerin zudem eine erste Demoversion der vom Hausärzteverband Niedersachen entwickelten „impf.app“ vor – eine Anwendungssoftware, um Impfeinträge digital erfassen und Impfdaten von Patient und Arzt vor allen Dingen verlässlich miteinander austauschen zu können.

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Pressefotos vom Deutschen Hausärzteverband – Landesverband Niedersachsen e.V. stehen als Download hier zur freien Verwendung zur Verfügung.

 

Stabwechsel bei den hausärztlichen Internisten: Osnabrücker Markus Schulenberg übernimmt die Sektion

Hannover, 7. November 2019. Markus Schulenberg ist neuer Sprecher der Sektion hausärztlicher Internisten im Hausärzteverband Niedersachsen e.V. Der Osnabrücker Arzt übernimmt diese Funktion von Dr. Manfred Oberthür aus Ronnenberg, der als langjähriger Sektionsleiter „das Amt in jüngere Hände“ legen wollte, wie er gesagt hat. Schulenberg ist damit gleichzeitig Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand des Hausärzteverbandes Niedersachsen.
Die Motivation des 53-Jährigen: „Ich möchte selbst mitgestalten und engagiere mich daher sehr, sehr gerne für unsere Interessen.“ Seit 2006 ist der gebürtige Wiener in Osnabrück als hausärztlicher Internist tätig und arbeitet dort vertrauensvoll mit dem Vorstand des Bezirksverbandes Osnabrück des Hausärzteverbandes zusammen. Bei der Verabschiedung seines Amtsvorgängers in den „ehrenamtlichen Ruhestand“ würdigte er gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Hausärzteverbandes Niedersachsen, Dr. Matthias Berndt, die langjährigen Verdienste und das große Engagement von Oberthür.

Amtswechsel

Dr. Manfred Oberthür (links) freut sich bei seiner Verabschiedung als Sektionssprecher der hausärztlichen Internisten über die guten Wünsche – und das Weinpräsent – von Hausärzteverbandschef Dr. Matthias Berndt. Oberthürs Amt übernimmt Markus Schulenberg aus Osnabrück


CDA und Hausärzteverband Niedersachsen für Hausärzte-Initiative in Niedersachsen

Hannover, 29. Oktober 2019. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Niedersachsen fordert zusammen mit dem Hausärzteverband die Forcierung der Hausärzte-Initiative in Niedersachsen.

CDA-Landesvorsitzender Dr. Max Matthiesen und Vorsitzender des Nds. Hausärzteverbandes Dr. Matthias Berndt erklären: „Die wohnortnahe und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung braucht dringend Hausärztinnen und -ärzte auch und gerade im ländlichen Bereich. Dazu müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden.“ Es geht nicht nur darum, mehr Studienplätze für Medizin und insbesondere mehr Plätze im Bereich der klinischen Ausbildung zu schaffen, sondern auch verstärkt Ausbildungsphasen in den Arztpraxen zu ermöglichen (z. B. durch regelmäßig wiederkehrende Hospitationen in allgemein-medizinischen Praxen) und ein Modell „Hausärztliche Versorgung“ in der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen zur Begleitung des Hausarztnachwuchses vom Studium über die Weiterbildung zur Niederlassung zu begleiten und zu unterstützen sowie Techniken zur Entlastung und Unterstützung (inkl. der Telemedizin) von Hausärztinnen und Hausärzten zu fördern.


Bundesversicherungsamt genehmigt Übergangsregelung zur Chroniker-Betreuung von HzV-Versicherten der BARMER, DAK, hkk und KKH fürs laufende Quartal

Hannover, 22. Oktober 2019. Weiterer Etappensieg für den Hausärzteverband Niedersachsen: Das Gesamt-HzV-Honorarvolumen im Chronikerbereich bei den Krankenkassen BARMER, DAK, hkk und KKH bleibt den Hausärztinnen und Hausärzte zumindest im vierten Quartal 2019 erhalten. Dies ist das Ergebnis der Verhandlungen des Verbandes, dem auch das Bundesversicherungsamt zugestimmt hat. Diese Übergangsregelung gelte bis auf Weiteres, bestätigt der Hausärzteverband.

So treten für das vierte Quartal an die Stelle der bislang gemäß § 14 des HZV Vertrages abrechenbaren, nunmehr gekündigten gestaffelten Pauschalen zur Chroniker-Betreuung zwei neue abrechenbare Quartalspauschalen – das Chroniker-Management und das Multimorbiditäts-Management – mit entsprechenden, im Vertrag definierten Mehrleistungen. Allerdings ändert sich dadurch der Abrechnungsmodus bei der Praxis EDV. Haben die Praxen bei obigen Verträgen über die Dokumentation von Behandlungsdiagnosen im KVN-Portal ihren Mehraufwand bei der Chroniker-Betreuung dargestellt, so wird nunmehr als Übergangslösung für das vierte Quartal der Mehraufwand für die Versorgung von Patienten mit ein bis zwei chronischen Erkrankungen mit der „Chronikerpauschale“ GOP 99296 und für die Versorgung von „Multimorbide Patienten“ mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen mit der GOP 99297 per Praxisverwaltungssystem abgerechnet. Erst dann müssen im zweiten Schritt die den Mehraufwand begründenden Diagnosen wie bisher im KVN-Portal erfasst werden.

Hintergrund: Auf Druck des Bundesversicherungsamtes (BVA) haben die Kassen bereits im August die zusätzlichen Pauschalen für die Chroniker-Betreuung gekündigt. Schon für das dritte Quartal 2019 war es dem Hausärzteverband gelungen, mit den betreffenden Kassen eine Regelung zu finden, die das BVA billigte. Diese Zustimmung war jedoch auf das dritte Quartal begrenzt und musste nun erneut verhandelt werden – zudem das BVA weitere Änderungen zur Auflage gemacht hatte.

Nach wie vor bleibe es strategisches Ziel des Verbandes, so Hausärztechef Dr. Matthias Berndt, im Bereich der HzV-Verträge die hausärztliche Primärversorgung zu stärken und die finanzielle Förderung der Hausarztpraxen durch Zusatzhonorare für betreuungsintensive Patienten und damit eine bessere Versorgung dieser besonders bedürftigen Patientengruppen sicherzustellen. „Zusätzlich versuchen wir den Verwaltungsaufwand durch möglichst einheitliche Verträge zu begrenzen, was leider durch Wünsche von Krankenkassen und in diesem Fall vom Bundesversicherungsamt nicht immer gelingt“, heißt es in einem Rundschreiben an die Mitglieder.


Der/Die Nächste, bitte!

Osnabrück, 24. September 2019. Sie können sich vorstellen, als Hausärztin oder Hausarzt oder auch als MFA zu arbeiten? PERFEKT, dann sind Sie hier richtig. Am Donnerstag, 7. November 2019, ab 18 Uhr, bieten Ihnen die Osnabrücker Mitglieder des Hausärzteverbandes Niedersachsen im Piesberger Gesellschaftshaus ein SPEED-DATING an – eine Veranstaltung in lockerer Atmosphäre, bei der Fachärzte, Assistenzärzte, Studenten und MFAs die Möglichkeit haben, mit Niedergelassenen ins Gespräch zu kommen und sich aus erster Hand zu informieren. Ein KLICK, und Sie sind dabei.

Sie möchten als Mitglied des Hausärzteverbandes, Bezirksverband Osnabrück, beim Speed-Dating IHRE Praxis vorstellen? Dann brauchen wir ZWEI KLICKS VON IHNEN:
HIER melden Sie sich zur Teilnahme an und beim Klick auf DIESEN BUTTON Der/Die Nächste, bitte! erstellen Sie online, einfach und rasant ein knackig-kurzes Portrait Ihrer Praxis.

Wir möchten für alle Teilnehmer eine entspannte Atmosphäre mit besonderem Rahmenprogramm generieren, bei kleinen Speisen und vielen Getränken, garniert mit feinster Unterhaltung durch einen Poetry Slammer – und somit einen unvergesslichen, für manche vielleicht zukunftsweisenden Abend erleben – legere Garderobe ist also Pflicht!


Wahlen zum Bundesvorstand – zwei Niedersachsen erneut erfolgreich

Berlin, 27. September 2019. Bei der jüngsten Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes in Berlin wurde nicht nur der bisherige Vorsitzende Ulrich Weigeldt aus Bremen in seinem Amt bestätigt. Auch der langjährige niedersächsische Vertreter im Bundesvorstand, Jens Wagenknecht aus Varel, wird weiterhin als Beisitzer in diesem entscheidenden Gremium vertreten sein – mit 87 Prozent der Stimmen erzielte er zudem ein beachtliches Ergebnis bei der jüngsten Delegiertenversammlung.
Barbara Janssen aus Ihlow erhielt erneut das Vertrauen der Delegierten bei der Wahl als Mitglied der Haushalts- und Finanzkommission des Bundesverbandes.
Beiden gratulieren wir herzlich zur Wiederwahl, signalisiert dieses doch das Vertrauen in die Arbeit von Jens Wagenknecht und Barbara Janssen. Für die vor Ihnen liegenden Aufgaben wünschen wir ihnen weiterhin viel Erfolg!


EuGH-Urteil: Aktive Zustimmung ist für Cookies Voraussetzung!

Luxemburg, 1. Oktober 2019. Der Europäische Gerichtshof (EuGH – Sache Planet49 – C-673/17) hat entschieden, dass für das Einholen einer datenschutzrechtlichen Einwilligung bei Cookies ein sogenanntes „opt-out“, NICHT den Anforderungen der DSGVO entspricht. Das heißt: Es darf Internetnutzern KEINE bereits voreingestellte Einwilligung zum Speichern der Daten auf dem Rechner präsentiert werden. Vielmehr muss der Benutzer dem Setzen von Cookies aktiv zustimmen. Außerdem müssen Betreiber bzw. Anbieter von Webseiten darüber informieren, ob Dritte auf Cookies zugreifen können und wie lange Cookies auf dem Endgerät aktiv verwendet werden.

Verantwortliche und Praxisinhaber sollten daher kritisch prüfen, ob ihre Einwilligungen den Anforderungen des EuGHs genügen und sie hinreichend über den Einsatz von Cookies informieren.


Entschärfte Datenschutzvorgaben für Arztpraxen genehmigt

Berlin, 30. September 2019. Nun ist es amtlich: Künftig besteht die Pflicht, erst dann einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, wenn mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten in der Praxis beschäftigt sind (vgl. auch die Datenschutz-Homepage des Hausärzteverbandes Niedersachsen) – dieser Entschärfung des 2. Datenschutzanpassungsgesetzes hat nun der Bundesrat zugestimmt und die sogenannte "10er Schwelle" nach § 38 Abs.1 BDSG entsprechend angehoben.


Grippeschutzimpfung 2019/2020: Viele Infos vom Hausärzteverband auf NDR1 Radio Niedersachsen am 18. September 2019

Nicht nur die Masern-Impfung ist derzeit in den Medien ein viel diskutiertes Thema. Auch die Grippeschutzimpfung rückt so langsam wieder in den Fokus der Berichterstattung.
Rechtzeitig vor Beginn der Saison greift der Radiosender NDR 1 Niedersachsen als einer der ersten dieses Thema auf und informiert die Hörer über Wissenswertes rund um den Pieks gegen Viren.
Am Mittwoch, 18. September 2019, spricht zwischen 19:05 und 20:00 unter anderem Marion Charlotte Renneberg, Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Ilsede und Mitglied im Hausärzteverband, darüber mit den Radiomoderatoren.


EILMELDUNG

Hannover, 30. August 2019. Chroniker-Betreuung nach Teilkündigungen von BARMER, DAK, hkk und KKH im laufenden Quartal (Q3/19) gerettet – Suche nach langfristigen Lösungen.


Hausärzteverband Niedersachsen und Hamburg gründen je ein Forum für Hausärztinnen

Hannover/Hamburg, 27. August 2019. Geplant war ein gemeinsames Gremium – nun gibt es künftig ein Forum Hausärztinnen sowohl in Niedersachsen als auch in Hamburg. „Wir haben so viel Zuspruch auf unsere Einladung zur Gründungsversammlung erhalten, dass wir auf jeden Fall für jedes Bundesland ein Forum haben und es mit viel Leben und Aktivitäten füllen können“, sagten die Initiatorinnen Dr. Kristina Spöhrer aus Winsen/Luhe und Dr. Jana Husemann aus Hamburg jetzt zum Auftakt in Lüneburg. Daher riefen sie gleich zwei neue Organisationen ins Leben, die sich für eine stärkere Vernetzung von Hausärztinnen und Studentinnen einsetzen wollen.

Für das Forum Hausärztinnen in Niedersachsen wählten die Teilnehmerinnen Spöhrer einstimmig als Sprecherin. Ihre Stellvertreterin ist Dr. Katharina Kirsche aus Bad Bevensen. Den Vorstand ergänzen die Beisitzerinnen Dr. Johanna Dreger aus Rotenburg, die Artlenburgerin Dr. Karen Blumenbach, die in Lüneburg tätige Hausärztin Dr. Kirstin Beer, Barbara Janssen aus Ihlow und Ainur Hohlbein aus Bad Bevensen. In Hamburg übernimmt Dr. Britta Ries die Funktion der Forums-Sprecherin.

Der Vorsitzende des niedersächsischen Hausärzteverbandes, Dr. Matthias Berndt, begrüßt die Gründung des Forums. „Es ist wichtig, das Bild von der Einzelkämpferin ad acta zu legen und zu unterstreichen, dass man auf dem Weg zur Selbständigkeit, zur Aus- und Fortbildung nicht allein ist und Mentorinnen um sich weiß“, sagte Berndt. Da die niedersächsische Forumssprecherin Spöhrer zugleich Vorstandmitglied des Hausärzteverbandes sei, würde auch auf dieser Ebene eine enge Bindung zu den Themen des Forums sichergestellt, so Berndt.

Vorstand des Forums

Sie bilden den ersten Vorstand des Forums Hausärztinnen für Niedersachsen: die Lüneburgerin Dr. Kirstin Beer (obere Reihe von links), Barbara Janssen aus Ihlow, Dr. Johanna Dreger aus Rotenburg, Dr. Katharina Kirsche aus Bad Bevensen mit Baby Felix, Ainur Hohlbein aus Bad Bevensen, die Winsener Hausärztin Dr. Kristina Spöhrer (untere Reihe links) und Dr. Karen Blumenbach aus Artlenburg.


„Schwimmen rettet Leben“

Hannover, 26. August 2019. Die Niedergerke Stiftung, der Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover und die Bezirksstelle Hannover der Ärztekammer Niedersachsen haben mit Unterstützung der Lotto-Sport-Stiftung neue „Schwimmkurse für Geflüchtete“ gestartet. Auch der Deutsche Hausärzteverband – Landesverband Niedersachsen e.V. wirbt für die Aktion. So unterstützt Dr. Cornelia Goesmann, Mitglied im Hausärzteverband und Beauftragte für Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand, das Projekt und wirbt als Ärztin für die Übernahme von Patenschaften: „Schwimmen rettet Leben! Außerdem ist Schwimmen so gesund wie kaum ein anderer Sport, weil der ganze Körper trainiert wird.“ Inzwischen ist das erste Schwimmprojekt dank eifriger Spender bereits zustande gekommen. „Ein toller Erfolg“, findet auch der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Dr. Matthias Berndt.

Kontakte für Patenschaften: Bezirksstelle der Ärztekammer Niedersachsen unter der Telefonnummer 0511 380-2620 sowie Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung unter niedergerke-hannover@t-online.de


TK DMP REGRESS – Musterwiderspruch für alle Verbandsmitglieder

Hannover, 09. Juli 2019. Im Februar hatten wir unsere Mitglieder bereits informiert (Rundbrief Februar 2019), dass niedersachsenweit ca. 1.300 Praxen mit dem von der Techniker Krankenkasse (TK) angestoßenen Prüfverfahren zur Abrechnung bei Patienten ohne angeblich gültige DMP-Teilnahmen angeschrieben worden sind. Nunmehr sind die Regress-Bescheide zum TK DMP Regress im Umlauf. Nach unseren Informationen beruht die sachlich-fachliche „Fortführung“ des Prüfverfahrens lediglich auf einer Stichprobenprüfung einiger erneut angeblich gesichteter Fälle bei der TK. Wir empfehlen unseren Mitgliedern dringend, Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Dazu haben wir für alle Mitglieder des Hausärzteverbandes in Niedersachsen einen „Musterwiderspruch“ erarbeitet, den diese bereits mit unserem aktuellen Rundschreiben erhalten haben. Nicht-Mitglieder erhalten den Musterwiderspruch nach Verbandseintritt.


Infos für die eigene Praxis: Hausärzte in spe schwören auf Profi-Tipps

Hannover/Schneverdingen, 4. Juli 2019. Freude mit Formularen: Dieses Motto läuft auch gut bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke – jedenfalls beim North West Circle der Hausärzteverbände Niedersachsen und Braunschweig. Am letzten Juni-Wochenende haben 35 Ärzte in Weiterbildung sowie angestellte Ärzte freiwillig im Camp Reinsehlen bei Schneverdingen bei dieser Fortbildungsveranstaltung für Hausärzte in spe geschwitzt. „Und auch gern“, wie Referent Ruben Bernau aus Gesprächen mit den Teilnehmern zitierte. Denn im kleinen Kreis und lockerer Atmosphäre ging es drei Tage lang um die Niederlassung und Selbständigkeit, gespickt mit vielen konkreten Beispielen und informellem Austausch. Ein Quintett von fünf profilierten Fachärzten für Allgemeinmedizin – außer Bernau referierten noch seine Frau, Dr. Iris Bernau, Timo Schumacher, Ruth Deeke und die Hamburgerin Dr. Jana Husemann – berichtete über eigene Erfahrungen, Vorstellungen, Ängste, Rückschläge, aber auch Erfolge auf dem oft steinigen Weg zur eigenen Hausarztpraxis. „Bislang war ich unsicher, ob es richtig ist, eine eigene Praxis zu eröffnen. Aber von den persönlichen Gesprächen mit den Referenten und ihrem Konzept bin ich noch nach Tagen begeistert. Absolut weiterzuempfehlen“, schwärmt Dr. Benedikt Henschel.

Lesen Sie hier die komplette Presse-Info:

Northwestcircle 2019

Schwitzen, schwärmen, schauen: Beim North West Circle der Hausärzteverbände Niedersachsen ist auch der informelle Austausch beim Spaziergang in der Lüneburger Heide Programm – der hohen Temperaturen zum Trotz.


Hausärzteverbände Niedersachsen und Hamburg planen Forum für Hausärztinnen – Gründung startet mit Auftakt am 16. August 2019 in Lüneburg

Hannover/Hamburg, 3. Juli 2019. Operation Karriere: Ein Blick in die Statistik zeigt, dass Studentinnen im Fach Medizin längst schon die meisten Plätze in den Hörsälen der Republik belegen. Rund 64 Prozent der Studieneinsteiger sind weiblich, Tendenz steigend. Umso mehr gewinnen Plattformen für Ärztinnen an Bedeutung – auch in der Allgemeinmedizin. Nachdem bereits auf Bundesebene ein Forum für Hausärztinnen in 2016 erfolgreich gestartet ist, planen auch die Hausärzteverbande aus Niedersachsen und Hamburg, ein solches „Forum Hausärztinnen“ – so der Arbeitstitel – ins Leben zu rufen. „Wir möchten in diesem Forum engagierte und interessierte Hausärztinnen, auch in spe und Studierende, zusammenbringen und eine fachliche Basis für Diskussionen rund um den Beruf bieten. Denn vieles dreht sich gerade bei Ärztinnen um die Vereinbarkeit von Familie und Job. Diesem breit gefächerten Thema wollen wir mehr Raum geben“, macht Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des niedersächsischen Hausärzteverbandes, deutlich.

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Entschärfung der Datenschutzvorgaben für Arztpraxen geplant

Berlin, 28. Juni 2019. Mit Verabschiedung des 2. Datenschutzanpassungsgesetz soll gemäß Beschlussempfehlung des Ausschusses für Inneres und Heimat die bisher für die Pflicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten maßgebliche Regelung im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), die auch für Arztpraxen, BAGs und MVZ gilt, entschärft werden. Die sogenannte "10er Schwelle" nach § 38 Abs.1 BDSG wird dann angehoben: Künftig besteht die Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, wenn mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten in der Praxis beschäftigt sind (vgl. auch die Datenschutz-Homepage des Hausärzteverbandes Niedersachsen) – vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates voraussichtlich Mitte September 2019.
Wir informieren an dieser Stelle, sobald die Änderung in Kraft ist. Bis dahin gilt es, sich an der aktuellen Rechtslage zu orientieren.


Fortbildungen/Veranstaltungen Bezirksverband Hannover

Save the date

11. Hannöverscher Hausärztetag


Hausärzte geben aktuelle Patienteninfo zum Impfen heraus

Hannover/Berlin, 1. Juni 2019. Gerade die Masernimpfung ist in letzter Zeit in aller Munde. Aber auch der Schutz gegen Wundstarrkrampf und Diphterie ist nach wie vor ein wichtiges Thema.
Die Meinungen dazu in den vergangenen Wochen haben jedoch gezeigt, dass das Impfen kontrovers diskutiert wird.
Deutschlands Hausärzte appellieren daher an ihre Patienten, sich in der Hausarztpraxis über den Schutz durchs Impfen zu informieren und dort auch den Impfschutz überprüfen zu lassen. Auch die Impfung selbst kann dort direkt durchgeführt werden.
Der Deutsche Hausärzteverband hat dazu aktuell eine Patienten- und Praxisinfo mit Hinweisen und Tipps herausgegeben, die wir Hausärzten, Patienten sowie weiteren Interessierten als Download zur Verfügung stellen.


EBM-Spicker mit vielen Neuerungen

Hannover, 30. Mai 2019. Seit dem zweiten Quartal gibt es einige wichtige Änderungen beim EBM – Grund genug für den Hausärzteverband Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der bundesweiten Verbandszeitschrift DER HAUSARZT, den bisherigen EBM-Spicker zu überarbeiten. Eine Aufgabe für fleißige Unterstützer mit „rauchenden Köpfen“ wie Hausarzt Timo Schumacher vom Bezirksverband Stade, der den Spicker für Niedersachsen auf Vordermann gebracht und eine Sonderanfertigung erstellt hat. „Den Spickzettel nutzen inzwischen mehrere Tausend Praxen, um sich die Abrechnung zu erleichtern“, berichtet Schumacher. Dafür an ihn ein großes DANKESCHÖN!

Den überarbeiteten EBM-Spickzettel gibt es für Mitglieder kostenlos unter https://hausarzt.link/ebm-spickzettel


35. Seminarkongress – eine Nachlese

Mit mehr als 1250 Seminarteilnehmern und 53 Fortbildungsveranstaltungen war der diesjährige Kongress Anfang Mai in Lüneburg einer der erfolgreichsten und meistbesuchten in seiner langjährigen Geschichte. Zudem konnten wir beim Politikforum – einer berufspolitischen Diskussionsrunde zum Thema „Wie versorgen wir die Bevölkerung 2030 in Niedersachsen“ – auch gegenüber den teilnehmenden Abgeordneten der im niedersächsischen Landtag vertretenen Parteien unseren Forderungen einmal mehr Nachdruck verleihen. Im Folgenden haben wir Auszüge aus unseren Presse-Informationen sowie einem Interview mit der Landeszeitung aus Lüneburg zusammengestellt:

So waren wir uns mit Volker Meyer (CDU), Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen), Sylvia Bruns (FDP) und Stephan Bothe (AfD) einig – die ebenfalls eingeladene Dr. Thela Wernstedt (SPD) war kurzfristig verhindert –, dass es keine Pauschallösung beim Thema „Hausärztemangel“ gibt. „Wir brauchen mehr Studienplätze und mehr Anreize für Hausärzte, damit die ausgebildeten Studenten letztendlich auch den Beruf des Hausarztes ausüben“, lautete das Credo des Verbandschefs Dr. Matthias Berndt, das auch die Abgeordneten teilten. Zudem sei der seit Jahren vorliegende Masterplan 2020 eine sinnvolle Maßnahme zur Förderung der Allgemeinmedizin und ambulanten Medizin, müsse aber endlich umgesetzt werden.

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Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes stimmt einstimmig für Antrag des niedersächsischen Hausärzteverbandes zur Abschaffung von Regressen

Hannover/Erfurt, 11. Mai 2019. Der Beschlussvorschlag zur „Abschaffung von Regressen für Hausärzte“, den der niedersächsische Landesvorsitzende Dr. Matthias Berndt bei der Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes ins Plenum eingebracht hat, ist dort einstimmig angenommen worden. „Wir freuen uns, dass uns der Bundesverband und unsere Schwesterverbände in dieser seit Jahren andauernden Diskussion ganz klar den Rücken gestärkt haben“, sagt Dr. Matthias Berndt, „denn es muss endlich Schluss mit Bürokratieterror und willkürlichen ‚„Grau“‘-Bereichen sein.“

Der einstimmig angenommene Antrag lautet wie folgt:
Die Delegierten des Deutschen Hausärzteverbandes fordern die Abschaffung von Regressen für Hausärzte.

  1. Medikamente
    Verzicht auf bis zu 2 Jahre rückwirkende „Prüfungen“ und „Stellungnahmen“ zu Verordnungen: Bei der Verordnung muss (sofort) Klarheit und Rechtssicherheit über die Verordnungsfähigkeit herrschen. Vermeintliche „Verstöße“ gegen die Arzneimittelrichtlinie/ OTC-Ausnahmeliste durch formal „falsch“ ausgefüllte Rezepte dürfen erst gar nicht in Apotheken einlösbar sein. Wir fordern eine eindeutige rechtssichere Definition, welche Medikamente von der GKV übernommen werden und eine diesbezüglich eindeutige EDV-Anzeige in Arztpraxis UND Apotheke.
  2. Abrechnung
    Verzicht auf bis zu 2 Jahre rückwirkende „Prüfungen“ und „Stellungnahmen“ zur Abrechnung: Bei dem Versand des Honorarbescheides (3 Monate nach Abrechnung) muss Klarheit und Rechtssicherheit für Ärzte herrschen.
Dr. Berndt

Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes – Landesverband Niedersachsen e.V., fordert ein Ende des Bürokratieterrors und der willkürlichen ‚„Grau“‘-Bereiche bei Verordnungen.


HzV-Kursus in Göttingen zum Tag der Allgemeinmedizin: Vielseitig, kompakt und mit provokanter Diskussion als i-Tüpfelchen

Hannover/Göttingen, 22. Mai 2019. Tag der Allgemeinmedizin (TdA) und HzV-Kompaktseminar – eine Kombination, die an der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Hausärzteverband in Niedersachsen und seinem Bezirksvorstand Göttingen schon seit Jahren erfolgreich praktiziert wird. Auch bei der zwölften Auflage des Allgemeinmedizinertages werden die Göttinger Hausärzte samt Fortbildungsangebot wieder mit von der Partie sein. Gestartet wird am Freitag, 22. November 2019, um 14.45 Uhr, mit Prof. Dr. Stefan Bösner von der Uniklinik Marburg und einem Vortrag über „Das diagnostische ärztliche Gespräch“. Eine Betrachtung von „Depression und Angst bei herzkranken Patienten“ beendet den ersten Seminartag. Der Samstag, 23. November, steht ganz im Zeichen des Themas „DMP“, unter anderem in Verbindung mit Diabetes, Asthma und KHK. Lesen Sie hier weiter.

Dr. Wolfgang Keske

Lehrarzt Dr. Wolfgang Keske, Mitglied im Vorstand des Bezirks Göttingen des Hausärzteverbandes Niedersachsen, begleitet den Kursus als Wissenschaftlicher Leiter.


Ergebnisse des Bundesarztregisters:
Hausärzteverband Niedersachsen befürchtet eine Verschlechterung der Patientenversorgung –
Statt der nötigen 25 Prozent Medizinstudenten werden aktuell nur zirka zehn Prozent Fachärzte für Allgemeinmedizin

Hannover/Lüneburg, 4. Mai 2019. Das Thema „Hausärztemangel“ ist am Wochenende auch beim 35. Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte in Lüneburg eines der zentralen Themen der Tagungsagenda gewesen. Beim Politikforum zum Auftakt des Kongresses mit mehr als 1250 Seminarteilnehmern diskutierten Niedersachsens Hausärzte mit den Landtagsabgeordneten Volker Meyer (CDU), Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen), Sylvia Bruns (FDP) und Stephan Bothe (AfD) über die medizinische Versorgung der Niedersachsen im Jahre 2030. „Es gibt keine Pauschallösung. Darin sind wir uns alle einig. Aber die Ergebnisse des Bundesarztregisters sprechen Bände“, fasste Hausärzteverbandschef Dr. Matthias Berndt das Ergebnis zusammen. „Wir brauchen mehr Studienplätze und mehr Anreize, damit die ausgebildeten Studenten letztendlich auch den Beruf des Hausarztes ausüben“, lautet sein Credo, das auch die Abgeordneten teilten. „Leider bilden wir in Niedersachsen statt der erforderlichen 25 Prozent an Studenten, die zur Deckung des Bedarfs an Hausärzten notwendig sind, nach wie vor nur zirka zehn Prozent für die Allgemeinmedizin aus beziehungsweise weiter“, so der Hausärzteverbandschef.
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Diskussion

Diskutieren mit den Hausärzten über die medizinische Versorgung in Niedersachsen im Jahr 2030: Die Landtagsabgeordneten Sylvia Bruns (FDP, von rechts nach links), Volker Meyer (CDU), Moderator Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen, Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) und Stephan Bothe (AfD).


Niedersachsens Hausärztechef fordert bessere Vertrauenskultur im Gesundheitswesen
- Dr. Matthias Berndt kritisiert anhaltende Kontrollwut der Krankenkassen
- Hausärzte treffen sich morgen beim zweitägigen 35. Seminarkongress zur Fortbildung

Hannover/Lüneburg, 2. Mai 2019. „Wir brauchen mehr Vertrauen unter den Akteuren des Gesundheitswesens, um bei der Versorgung der Patienten bestmögliche Ergebnisse zu erzielen“ – so lautet der Appell von Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen, zum Auftakt des 35. Seminarkongresses Norddeutscher Hausärzte in Lüneburg. In den vergangenen Jahren hätte sich seiner Meinung nach zwischen Leistungserbringern und den Kostenträgern im Gesundheitswesen ein Misstrauen breit gemacht, das eine gut funktionierende Zusammenarbeit der Versorgungsebenen eindeutig behindere. „Es ist absurd und unwirtschaftlich, wenn bei Krankenkassen, in Krankenhäusern und Arztpraxen Tausende Beteiligte damit beschäftigt sind, Kontrollen durchzuführen oder Gegenstrategien zu entwickeln. Wir empfinden es schlichtweg als Schikane, wenn Ärzte rückwirkend zwei bis vier Jahre in Prüfverfahren an den Pranger gestellt werden“, sagt Niedersachsens Hausärztechef. Daher müsse sich auch die Politik nicht wundern, wenn Initiativen zur Gewinnung von Hausärzten den gewünschten Erfolg vermissen ließen. „Das jüngste Berufsmonitoring unter Medizinstudenten bringt es auf den Punkt: Rund 46 Prozent der Befragten sehen die Angst vor Regressforderungen als Grund gegen die Niederlassung an“, so Berndt, „und so ist es auch nicht verwunderlich, dass derzeit rund 330 Hausarztsitze in Niedersachsen unbesetzt sind.“
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Dr. Helmut Anderten ist nun Ehrenvorsitzender der Hildesheimer Hausärzte – Verbandsvorsitzender Dr. Matthias Berndt zeichnet den ehemaligen Bezirksvorsitzenden für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit aus

Hildesheim, 2. April 2019. Für seine mehr als 33 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Bezirksvorsitzender Hildesheim des Deutschen Hausärzteverbandes – Landesverband Niedersachsen e.V. ist Dr. Helmut Anderten jetzt mit dem Titel des Ehrenvorsitzenden seines Bezirkes ausgezeichnet worden. In seiner Laudatio betonte der Verbandsvorsitzende Dr. Matthias Berndt, dass Anderten sich nicht nur im niedersächsischen Landesverband, sondern auch in der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, der Ärztekammer sowie im Bundesverband seit Jahrzehnten für die Belange der Hausärzte stark gemacht habe und sich nach wie vor dafür einsetze. Darüber hinaus ist er vielen bundes- und landesweit als Referent für Gesundheitsthemen wie Impfen und Diabetes bekannt.

Dr. Helmut Anderten

Dr. Berndt Schüttrumpf (von links) beglückwünscht seinen Vorgänger Dr. Helmut Anderten ebenso wie Verbandsvorsitzender Dr. Matthias Berndt zum neuen Amt als Ehrenvorsitzender.


Zukunftstag 2019 – wir sind dabei! Hausärzteverband begrüßt zwei Schüler zum Tagespraktikum

Hannover, 28. März 2019. Nach einer Begrüßung und einer kurzen Vorstellungsrunde mit Geschäftsführer Mathias Burmeister sowie einem Rundgang durch die Räume des Hausärzteverbandes Niedersachsen legten die beiden jungen „Mitarbeiter auf Zeit“ auch schon los: Bei einem Quiz erarbeiteten sich der fünfzehnjährige Max aus Lohnde und die zehnjährige Laura aus Hotteln die Aufgabenbereiche und Serviceangebote des Verbandes. Ob es um den im Mai anstehenden 35. Seminarkongress ging, das Thema HZV und was sich dahinter verbirgt oder um die Orte, an denen die Mitglieder des Vorstandes mit ihren Praxen vertreten sind: Schon nach kurzer Zeit hatten die beiden Schülerpraktikanten den Dreh raus und waren mittendrin im Verbandsalltag der Mitarbeiter. „“Ich fand’s cool“, sagte Laura zum Abschluss und zeigte sich als Jugendfeuerwehr-Mitglied vor allem begeistert von dem Kongressseminar zur Brandschutzhelfer-Ausbildung. Neuntklässler Max hingegen interessierte sich besonders für die DSGVO und die Folgen für die Hausärzte – „da würde ich gerne mehr drüber erfahren“, sagte er. Vielleicht beim nächsten Zukunftstag.


Neues Verfahren zur Bestellung von Impfstoffen findet Zustimmung des Hausärzteverbandes

Hannover, 25. März 2019 Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen(KVN), die gesetzlichen Krankenkassen, der Landesapothekerverband und die Hersteller haben sich jetzt darauf geeinigt, für die Grippesaison 2019/20 ein neues Verfahren zur Vorbestellung von Impfstoffen einzuführen. Somit wird es nach Angaben der Beteiligten zukünftig nicht mehr zu Engpässen bei der Versorgung kommen wie zu Anfang der jetzigen Saison. Pluspunkt für die Hausärzte: Laut Angaben der KVN entfallen nachträgliche Regresse für den Großteil der bestellten Impfstoffdosen.

Dazu Dr. Matthias Berndt, Hausärztechef aus Niedersachsen: "Wie wir zu Anfang dieser Impfsaison im vergangenen September und Oktober gesehen haben, ist eine "Just-in-time-Produktion" beim Grippe-Impfstoff für das Gesundheitswesen ungeeignet. Insofern begrüßen wir die jetzige Vereinbarung grundsätzlich. Es ist quasi "Wasser auf unsere Mühlen", wenn die niedersächsischen Hausärzte nun auch keine nachträglichen Regresse mehr befürchten müssen. Denn wir fordern nicht ohne Grund seit Jahren, dass Regresse für Hausärzte generell abgeschafft werden müssen. Dabei geht es uns um Verlässlichkeit und Rechtssicherheit für Ärzte und Patienten. Medikamentenregresse oder Honorarkorrekturen noch Jahre nach der Abrechnung sind ein Unding und ein Niederlassungshemmnis."

Darüber berichtet aktuell auch DER HAUSARZT, das Verbandsorgan des Deutschen Hausärzteverbandes:

Impfstoffversorgung fast regressfrei

35. Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte: Los geht’s mit der Anmeldung!

Hannover/Lüneburg, 15. Februar 2019 54 Fortbildungen und Seminare – 54 mal Infos, Neuigkeiten und Fakten aus erster Hand: Das erwartet Sie bei unserem 35. Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte am Freitag, 3. Mai, und Samstag, 4. Mai 2019 – traditionell in Lüneburg. Blättern Sie doch einfach online im Programm und buchen Sie Ihre Favoriten bereits jetzt.

Übrigens: Mit Ihrer ONLINE-ANMELDUNG erhalten Sie sofort eine E-Mail-Bestätigung inklusive Einlassausweis(e) und Online-Rechnung.


Tag der Allgemeinmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

Hannover, 20. März 2019. Am Tag der Allgemeinmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben viele Hausärzte in spe die Gelegenheit genutzt, sich Informationen aus der Praxis – sozusagen aus erster Hand – zu besorgen. Dafür standen Hausarzt Thomas Perau (links), zugleich Vorstandsmitglied im Bezirksverband Hannover des Hausärzteverbandes Niedersachsen, sowie Verbandsgeschäftsführer Mathias Burmeister am „Hausärzte-Stand“ in der MHH Rede und Antwort. „Wir haben einige sehr interessante Gespräche führen können und mit den Studentinnen und Studenten gefachsimpelt – ein gelungener Tag der Allgemeinmedizin aus unserer Sicht“, sagte Perau abschließend.


Hausärzteverband stellt sich den Besucherfragen beim Aktionstag der Region Hannover

Hannover, 8. März 2019. Genussvoll essen in der Region Hannover – so hat das Motto des diesjährigen Aktionstag im Regionshaus gelautet. Auch der Hausärzteverband Niedersachsen nahm an der Veranstaltung teil. Thomas Perau, Hausarzt aus Neustadt und Vorstandsmitglied im Bezirksverband Hannover des Verbandes, erhielt viel Zuspruch von den Besuchern für seine Informationen und Gespräche über das Thema „Ernährung und Gesundheit“.

Aktionstag der Region Hannover

Thomas Perau, Allgemeinmediziner aus Neustadt, repräsentiert beim Aktionstag der Region Hannover den Hausärzteverband Niedersachsen.

Aktionstag der Region Hannover

Auch Ellen Fielitz (Bildmitte) von der KVN und Hubertus Wiegand (rechts) von der Ärztekammer Niedersachsen informieren die Besucher.


„Einfach beflügelnd“: Nachwuchsförderung der Hausärzte auf norddeutsch

Sie alle haben mit Herzklopfen, aber auch mit einer großen Portion Mut und Zuversicht den Sprung in die Selbständigkeit gewagt. Und hätten sie damals, vor ein paar Jahren, einen „Werkzeugkasten Niederlassung“ an der Hand gehabt, sie hätten gleich zugegriffen. Grund genug für Ruben und Iris Bernau, Ruth Deeke, Jana Husemann und Timo Schumacher vom Hausärzteverband Niedersachsen, ihre Erfahrungen an die heutigen „Greenhorns“ in Sachen Praxisgründung weiterzugeben. Ihr Team-Name ist Programm: The North West Circle (NWC). Bereits zum zweiten Mal kamen sie als Referenten im kleinen Kreis und in lockerer Atmosphäre mit fast 30 Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung sowie angestellten Ärztinnen und Ärzten aus ganz Norddeutschland im Camp Reinsehlen in der Lüneburger Heide zusammen und redeten ein Wochenende lang nur über ein Thema: Wie, wo und wann lasse ich mich am besten als Hausarzt nieder?
„Die Zeit, in denen jeder sein Wissen für sich behält, sind eindeutig vorbei“, stellt Mitinitiator Ruben Bernau von Anfang an klar. Der 42-jährige Hausarzt aus Hambergen im Bezirk Stade hat vor acht Jahren die Praxis seines Vaters übernommen. Im Sommer wird ihn seine Frau Iris – Fachärztin für Anästhesiologie und ebenfalls NWC-Referentin – als dann approbierte Hausärztin unterstützen. „Uns ist es wichtig, beim NWC mit konkreten Beispielen aus der praktischen Tätigkeit zu arbeiten“, betont Bernau. Und Referenten-Kollege Timo Schumacher (43) ergänzt: „Wir geben gern weiter, was wir aus unseren Fehlern in der Praxis gelernt haben. Wir wollen jungen Kolleginnen und Kollegen die Angst vor der Niederlassung nehmen und ihnen diesen Schritt erleichtern.“ Letztendlich ein – respektabler – Beitrag, um mehr Hausärzte zu generieren. Aber sehen dies die Teilnehmer genauso?

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Hier geht’s zur Anmeldung für den aktuellen North West Circle vom 28. bis 30. Juni 2019

NWC 2018

Daumen hoch für die besondere Nachwuchsförderung der künftigen Hausärzte beim North West Circle. Fotohinweis: Ruben Bernau

Gruppenfoto NCW 2018 / Hohe Auflösung


Hausärzte-Verbandschef Matthias Berndt fordert Bekenntnis zur strukturierten Patientensteuerung durch den Hausarzt – auch Vertrauensverhältnis zwischen Krankenhaus, Arzt und Kasse muss weiter wachsen

Hannover, 3. März 2019. Wie kann und sollte die Gesundheitsversorgung in zehn Jahren aussehen? Wird es gelingen, bis dahin sektorenübergreifende Hindernisse zwischen stationärer und ambulanter Versorgung zu überwinden? Ein spannender Dialog, zu dem die BARMER Landesvertretung Niedersachsen im Februar in die Akademie des Sports geladen hat – der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes – Landesverband Niedersachsen e.V., Hausarzt Dr. Matthias Berndt, war einer der Inputgeber der Fishbowl-Diskussion.

Eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche intersektorale Vernetzung sieht Berndt im noch weiter wachsenden Vertrauensverhältnis der Akteure. „Die aktuellen absurden und unwirtschaftlichen Regressverfahren, bei denen in Krankenkassen, Krankenhäusern und Arztpraxen Zehntausende von Menschen nur damit beschäftigt sind, Kontrollen durchzuführen und Gegenstrategien zu entwickeln, könnten dann überflüssig werden“, so Berndt.

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Fishbowl Diskussion
Fishbowl Diskussion

Dr. Matthias Berndt betont in der Fishbowl-Diskussion, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Krankenhäusern, Ärzten und Krankenkassen wachsen muss.

Fishbowl Diskussion

Auch Dr. Carsten Gieseking, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Braunschweig, begrüßt bei der offenen Diskussionsrunde ein klares Bekenntnis zur Patientensteuerung.

Fishbowl Diskussion

Dr. Matthias Berndt tauscht sich während der Veranstaltung auch mit Landesgeschäftsführerin Heike Sander von der BARMER aus.


Norddeutsche Hausärzteverbände laden wieder zum Seminarkongress nach Lüneburg ein – erneut sehr umfangreiche Fortbildungsagenda für Praxisteams

Hannover/Lüneburg, 27. Februar 2019. Wie versorgen wir die Bevölkerung 2030 in Niedersachsen? Diese Frage beschäftigt die Organisatoren vom Hausärzteverband Niedersachsen beim Politikforum gleich zum Auftakt des 35. Seminarkongresses am 3. und 4. Mai 2019 in Lüneburg. Dazu haben sie Abgeordnete aller fünf im niedersächsischen Landtag vertretenen Parteien eingeladen, darunter Dr. Thela Wernstedt (SPD), Volker Meyer (CDU) und Stefan Wenzel (B90/Die Grünen). „Wir erhoffen uns vom Diskurs mit den Politikern, wie eine gut funktionierende hausärztliche Versorgung aufrecht erhalten, aber auch eine spezialisierte fachärztliche Akutversorgung im ambulanten Bereich gewährleistet werden kann, ohne übervolle Krankenhausambulanzen zu produzieren. Hier besteht dringend Handlungsbedarf“, macht Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes – Landesverband Niedersachsen e.V., deutlich. Auch die Hausärzteverbände aus Braunschweig, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen unterstützen den Seminarkongress. Mit 54 Seminaren bieten die Verbände so viele Fortbildungsveranstaltungen wie nie zuvor in der 35-jährigen Kongressgeschichte an. Dass sie damit erneut über 1.200 Seminarteilnehmer nach Lüneburg locken, steht für die Veranstalter außer Frage. „Wir werden wieder ein volles Haus haben, da bin ich mir sicher“, sagt Berndt.

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Patient Krankenhaus – Doktor Faber hat Dienst: Viel Applaus für einen Austausch der besonderen Art unter Kollegen

Hannover, 21. Februar 2019. „Ein Dank für den gelungenen Abend, die wunderbare ldee, das Gesamtpaket. Die Einführung von Claudia Kahle war ein perfekter Auftakt und der Autor ein toller Kollege.“ Das Lob nach der Lesung gestern Abend mit Dr. Jonas Niemann im Theater in der List brachte die Stimmung und Meinung der rund 100 Zuhörer auf den Punkt. „Patient Krankenhaus – Doktor Faber hat Dienst“ – so der Titel seines Buches – unterhielt mit kurzweiligen Geschichten und Anekdoten seines Alter Ego und zeigte nicht zuletzt, auch mit einem Augenzwinkern, dass auch dem hektischen Klinikalltag mit seinen Sachzwängen und dem Zeitdruck mit Humor und Gelassenheit begegnet werden kann. Präzise, einfühlsam und mit großer Sachkenntnis stellte der heute als Hausarzt praktizierende Niemann dar, was für viele Ärzte derzeit (oft bitterer) Alltag ist. Was lag also für den organisierenden Bezirksverband Hannover des Hausärzteverbandes Niedersachsen näher, Niemanns Berufskollegen eine Exklusiv-Lesung anzubieten? Und so gab es am Ende sowohl für den Autor als auch für die Organisatoren viel Applaus für einen kollegialen Austausch der besonderen Art von niedergelassenen Hausärzten, Klinikärzten, Ärzten in Weiterbildung und Studenten gleichermaßen.

Lesung Dr. Niemann

Claudia Kahle (links), Mitglied des Bezirksvorstandes Hannover des niedersächsischen Hausärzteverbandes, stellt ihren schreibenden Kollegen Dr. Jonas Niemann vor.

Lesung Dr. Niemann

Erhält viel Applaus für eine spannende Lesung: Dr. Jonas Niemann, Hausarzt und Buchautor.

 

Pressefoto Kahle / Niemann in hoher Auflösung
Pressefoto Niemann in hoher Auflösung


Hausärzte verärgert über Regressforderungen – 1300 Praxen in Niedersachsen von Anfrage der Techniker Krankenkasse betroffen

Hannover, 11. Februar 2019. In Niedersachsen hat die Techniker Krankenkasse den Hausärzten mit Regressen in Höhe von mehr als 180.000 Euro gedroht. Grund: Die Untersuchungen der Krankenkasse hätten ergeben, dass die Dokumentationen der sogenannten Disease-Management-Programme (DMP) im Prüfungszeitraum 1/2015 bis 1/2016 unvollständig seien oder dass Teilnahmevoraussetzungen von chronisch kranken Patienten nicht vorgelegen hätten. Wie der Hausärzteverband Niedersachsen und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen mitteilten, sind davon zirka 1.300 Praxen betroffen – das entspricht einem Durchschnittsbetrag von rund 138 Euro pro Praxis. „Es ist im digitalen Zeitalter schleierhaft, dass knapp vier Jahre nach Leistungserbringung und Bezahlung durch die Krankenkassen auf einmal etwas nicht in Ordnung sein soll“, sagt der Landesvorsitzende Dr. Matthias Berndt. Im Hinblick auf die derzeitigen Beratungen zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) erneuert der Hausärzteverband daher seine Forderungen nach Abschaffung der Regresse. „Honorarkorrekturen noch Jahre nach der Abrechnung sind ein Unding“, so der Hausarzt aus Hannover. Durch die Beschäftigung mit derartigen Verwaltungsvorgängen gehe den Hausärzten gerade jetzt bei derzeit übervollen Wartezimmern mit Grippe & Co. wertvolle Behandlungszeit für die Patienten verloren. „Wir empfinden es als absurd, wenn man den Aufwand dafür in den Arztpraxen und den potentiellen Nutzen sieht. Wir fordern daher Rechtssicherheit durch eine drei Monate nach Leistungserbringung abschließende Honorarabrechnung. Dies entlastet sowohl die Praxen als auch die Krankenkassen-Verwaltung von unnötiger Bürokratie.“, sagt Berndt.


EXKLUSIV!
Lesung mit Dr. Jonas Niemann – "Patient Krankenhaus – Doktor Faber hat Dienst"

Der Hausärzteverband Niedersachsen – Bezirksverband Hannover lädt Sie herzlich ein zu einer exklusiven Lesung von Herrn Dr. Jonas Niemann am

Mittwoch, 20.02.2019 um 19:00 Uhr im Theater in der List (Spichernstraße 13, 30161 Hannover).

Der Abend beginnt gemütlich mit einem kleinen Umtrunk und Snacks im Foyer des Theaters. Zeit zum kollegialen Austausch gibt es selbstverständlich auch. Anschließend ab 19:30 Uhr dürfen Sie sich auf eine unterhaltsame 60-minütige Lesung freuen.

Informationen und Anmeldung

 

Hausärzteverband unterzeichnet „Charta zur Betreuung Schwerstkranker und Sterbender“

Hannover. 29. November 2018. Es geht um ein würdiges Sterben. Seit über drei Jahrzehnten setzt sich die Hospizbewegung aktiv dafür ein, leistet intensive Aufklärungsarbeit, bietet Sterbe- und Trauerbegleitung in den „eigenen vier Wänden“ und hilft Kranken wie Angehörigen, ein Stück Alltagsnormalität zu bewahren. Die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ ist dabei der Leitfaden des hospizlichen Handelns, der zur nationalen Strategie werden soll. Jetzt haben in Hannover fast 30 Organisationen diese Charta während eines Festaktes unterzeichnet.
Claudia Kahle, Mitglied im Hausärzteverband und Palliativmedizinerin aus Nienhagen, vertrat den Verband dabei auf dem Podium bei der Pressekonferenz. „Die Versorgung und das Erfassen von Bedürfnissen schwerkranker Menschen, sowie deren Angehörige in der letzten Phase des Lebens ist eine verantwortungsvolle und erfüllende hausärztliche Tätigkeit“, betonte sie im Beisein der niedersächsischen Sozialministerin Dr. Carola Reimann. Auch Dr. Anne Vahlbruch aus Lehrte, Vorstandsmitglied des Bezirks Hannover des Hausärzteverbandes, machte während der Veranstaltung deutlich: „Die Netzwerkpalliativversorgung Hannover und Region sieht ihre Aufgabe darin, sterbende Menschen auf dem letzten Lebensweg physisch und psychisch zuverlässig zu begleiten."

Pressefoto in hoher Auflösung

charta Hannover

Claudia Kahle (erste Reihe, von rechts) unterschreibt im Auftrag des Hausärzteverbandes Niedersachsen die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“. Aufnahme: Ulrich Domdey, Landesstützpunkt Hospizarbeit, Celle


Niedersachsens Hausärzte bestätigen Verbandsspitze – Dr. Matthias Berndt aus Hannover bleibt Landeschef

Hannover, 16. November 2018. Die Delegiertenversammlung des niedersächsischen Hausärzteverbandes hat ihre Führungsriege im Amt bestätigt – und damit ein Zeichen für Kontinuität an der Spitze gesetzt. Ohne Gegenstimmen sprachen sich die Teilnehmer der Versammlung für die Wiederwahl von Dr. Matthias Berndt aus Hannover als Landesvorsitzenden und seiner beiden Stellvertreter Jens Wagenknecht aus Varel und Dr. Eckart Lummert aus Uetze aus. „Ich freue mich über dieses deutliche Votum. Es ist Bestätigung unserer bisherigen Arbeit sowie Motivation, dort weiterzumachen und sich für die nächsten vier Jahre für die niedersächsischen Hausärzte mit Nachdruck einzusetzen“, sagte Hausarzt Berndt im Anschluss an die Wahl.

Auch Schatzmeister Dr. Helmut Anderten aus Hildesheim freute sich über das Vertrauen der Delegierten und bleibt im Amt – ebenso wie der Osnabrücker Hausarzt Dr. Uwe Lankenfeld als Beisitzer. Als neue Gesichter komplettieren die beiden Hausärztinnen Dr. Kristina Spöhrer aus Winsen/Luhe und Birgit Konieczka aus Hage bei Norden als Beisitzerinnen den geschäftsführenden Vorstand. Sie rücken für die bisherigen Vertreter Uwe Lange aus Oldenburg und Barbara Janssen aus Aurich nach, die beide nicht mehr für dieses Vorstandsamt kandidierten. Die Laatzenerin Isabel Freier wurde als kooptiertes Mitglied für die Gruppe der angestellten Ärztinnen und Ärzte ebenfalls wiedergewählt. Ein Stabwechsel bahnt sich bei der Sektion der hausärztlichen Internisten an, die zukünftig durch den Ronnenberger Dr. Manfred Oberthür und von Markus Schulenberg aus Osnabrück als weiteres kooptiertes Mitglied im Landesvorstand der niedersächsischen Hausärzte vertreten werden.

Den vollständigen Text lesen Sie bitte in folgender Pressemitteilung:

Pressefoto in hoher Auflösung


Hausärzteverband kritisiert geplantes Terminservice- und Versorgungsgesetz – Delegierte der Landeskonferenz fordern koordinierte ärztliche Behandlung durch Hausärzte

Hannover, 16. November 2018. Während der Delegiertenversammlung hat der wiedergewählte Landeschef Dr. Matthias Berndt auch das geplante Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) der Bundesregierung kritisiert. „Ohne eine koordinierte ärztliche Behandlung durch Hausärzte werden alle Bemühungen ins Leere laufen, die Terminenge bei den Kolleginnen und Kollegen in den spezialisierten Facharztpraxen zu reduzieren“, machte der niedersächsische Landeschef deutlich. Daher lehnte die Delegiertenversammlung die geplanten Regelungen des TSVG im Hinblick auf die Erhöhung der Mindestsprechstundenzahlen, die Befugnisse der Terminservicestellen sowie Eingriffe in die Freiberuflichkeit in der aktuell vorliegenden Fassung des Referentenentwurfs ab.

Abschließend wurden den Delegierten verschiedene Projekte zur Digitalisierung rund um die Hausarztpraxis vorgestellt. Der stellvertretende Vorsitzende Jens Wagenknecht stellte als ein Beispiel eine Hausarzt-Patienten-App vor, die die direkte Kommunikation zwischen Hausarztpraxis und Patient ermöglicht und damit Rezeptbestellungen und Terminvereinbarungen wesentlich vereinfacht.

„Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung sind ein Erfolgsmodell“ – Weitere Module angekündigt

Hannover, 16. November 2018. Während der Delegiertenversammlung des Hausärzteverbandes Niedersachsen in Hannover stand auch das Thema der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) auf der Tagesordnung. Landeschef Matthias berichtete, dass es faktisch eine 100-prozentige Vertragsquote mit den Krankenkassen gibt und mehr als eine Million niedersächsische Versicherte in den Verträgen eingeschrieben sind. „Wir werden diese Erfolgsstory zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung von Patienten mit den Krankenkassen weiter fortschreiben und noch weitere Module zur höherwertigen Versorgung der Patienten entwickeln“, so Berndt. „Wir sehen, dass Patienten uns Hausärzte als ersten Ansprechpartner im Gesundheitswesen haben möchten.“


2. Oldenburger Tag der Allgemeinmedizin – Bezirksverband Oldenburg ist mit von der Partie

Oldenburg, 20.Oktober 2018. Praxisorientierte, interaktive Workshops für Hausärztinnen und Hausärzte sowie Medizinische Fachangestellte, in Kombination mit hervorragenden Möglichkeiten, Kolleginnen und Kollegen zu treffen und sich auszutauschen: Das hat den 2. Oldenburger Tag der Allgemeinmedizin zum großen Erfolg gemacht. Auch der Hausärzteverband Niedersachsen war an diesem Wochenende mit Hausärztinnen und Hausärzten des Bezitskverbandes Oldenburg dabei – und begrüßte den Austausch in lockerer Atmosphäre.

Bezirksvorsitzender Dr. Stefan Krafeld (links) und Vorstandsmitglied Dr. Florian Spiggelkötter sorgten für viele Infos am Hausärztestand.

Bezirksvorsitzender Dr. Stefan Krafeld (links) und Vorstandsmitglied Dr. Florian Spiggelkötter sorgten für viele Infos am Hausärztestand.

 

Hausarzt Ruben Bernau aus Hambergen komplettiert Vorstand des bundesweit tätigen Institutes für hausärztliche Fortbildung IhF

Hannover/Bonn, 18. Oktober 2018. Hausarzt Ruben Bernau aus Hambergen ist neuer Beisitzer im Vorstand des Institutes für hausärztliche Fortbildung (IhF). Seine Wahl erfolgte im Rahmen des 2. Internationalen Hausärztetages in Bonn. Damit komplettiert der 42-Jährige vom Landesverband Niedersachsen des Deutschen Hausärzteverbandes als letztes Mitglied die Führungsriege der bundesweit agierenden Fortbildungsorganisation der Hausärzte. „Ruben Bernau engagiert sich schon seit mehreren Jahren in der Fort- und Weiterbildung der Allgemeinmediziner. Nun ist dieses Engagement auch mit seiner Wahl in das IhF-Leitungsgremium gewürdigt worden. Darüber freuen wir uns aus niedersächsischer Sicht sehr“, sagt Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des Landesverbandes in Hannover.
Bernau ist seit September auch Bezirksvorsitzender Stade des Hausärzteverbandes Niedersachsen und einer der Initiatoren des sogenannten „North West Circle“, eine Fortbildungsveranstaltung für Ärzte in Weiterbildung, die nach erfolgreichem Auftakt in 2017 in diesem Jahr erneut vom 9. bis 11. November im Camp Reinsehlen bei Schneverdingen angeboten wird. Dabei geben junge, niedergelassene Hausärzte ihren Kollegen in spe praxisnahe Tipps und motivieren zum Einstieg in die Selbständigkeit.


Hausärzte können aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei Impfdosen zum Teil keine Grippeschutzimpfungen durchführen – Zustand ist laut Hausärzteverband Niedersachsen inakzeptabel und alarmierend

Hannover, 19. Oktober 2018. Derzeit gibt es laut Angaben des Paul-Ehrlich-Institutes rund 13,3 Millionen freigegebene Impfdosen für die aktuelle Grippesaison. Trotzdem sind über die Apotheken und den Großhandel momentan keine Impfstoffe zu erhalten. „Unsere Mitglieder haben uns aus allen Regionen des Landes berichtet, dass die Hersteller nach Rückfrage bevorzugt Vorbestellungen aus dem Frühjahr ausliefern. Dies hat aber zur Folge, dass einige Praxen übervolle Kühlschränke mit Impfstoffen haben und andere Hausärzte bisher gar keinen Impfstoff erhalten haben“, sagt Matthias Berndt, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen. Die Folge: Einige Patienten können trotz Wunsch nicht geimpft werden – und das, obwohl sich derzeit, so der Hausärzteverband, gerade viele Patienten aufgrund der Schwere der vergangenen Impfsaison nach einer Grippeschutzimpfung erkundigen. „Ein inakzeptabler und alarmierender Zustand für uns Ärzte und vor allem unsere Patienten“, so der hannoversche Hausarzt.


Fortbildung in Niedersachsen: HZV-Kompaktkursus in Göttingen mit erweitertem Angebot – erstmals DMP-Kurse

Göttingen, 5. Oktober 2018. Ambulante Ethikberatung, Prävention von Burnout bei Ärzten, Versorgung akuter Kreuzschmerzen: Dieses sind nur einige Themen beim diesjährigen Kompaktkursus zur hausarztzentrierten Versorgung (HzV), den der Bezirksverband Göttingen des Niedersächsischen Hausärzteverbandes schon seit Jahren erfolgreich anbietet. „Mehreres auf einen Streich“ lautet die Devise am Freitag, 23. November, und Samstag, 24. November 2018, im Hörsaal 552 der Universitätsmedizin Göttingen. Denn dieses Mal stehen nicht nur die Fortbildungsverpflichtungen für die HzV-Verträge auf der Agenda. Erstmals bietet der Göttinger Bezirksverband auch drei DMP-Seminare an.
Weitere Infos gibt es hier:


Interwiew Impfen Dr. Berndt

NDR1-Moderatorin Martina Gilica interviewt während der Sendung am Vormittag den Vorsitzenden Dr. Matthias Berndt zum Thema „Grippeschutzimpfung“.

Grippeschutzimpfung 2018/2019: Mitglieder des Hausärzteverbandes informieren auf NDR1 Radio Niedersachsen am 19. September 2018

Trotzdem uns nach Meinung der Meteorologen ein sonniger und warmer Altweibersommer bevorsteht – nebst Goldenem Oktober – sind die Grippeviren schon wieder auf dem Vormarsch. NDR1 Radio Niedersachsen greift dieses Thema am Mittwoch, 19. September 2018, auf und wird seine Hörer zum Thema Grippeschutzimpfung informieren. Unsere Mitglieder Dr. Raffael Boragk, Dr. Henning Domurath, Isabel Freier, Dr. Ilsemarie Horst und Claudia Kahle sind als hausärztliche Experten eingeladen und geben wertvolle Tipps und Infos rund ums Impfen, und zwar von 9.30 bis 11 Uhr und von 19 bis 20 Uhr.

Außerdem sendet NDR1 am Abend ein ausführliches Interview von Moderator Ralf Walter mit dem Vorsitzenden des Hausärzteverbandes, Dr. Matthias Berndt.

Nach 33 Jahren an der Spitze: Dr. Helmut Anderten aus Hildesheim übergibt den Bezirksvorsitz an Dr. Bernd Schüttrumpf aus Sarstedt

Hildesheim, 14. September 2018. Seit 1985 hat er die Hildesheimer Allgemeinmediziner als Bezirksvorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen vertreten. Jetzt legt Dr. Helmut Anderten (65) aus Hildesheim nach mehr als 12.000 Tagen ehrenamtlicher Tätigkeit sein Amt in jüngere Hände. „Ab einem gewissen Alter gebe ich den Vorsitz an Jüngere ab, die verbandserfahren und eingearbeitet sind. Das ist jetzt der Fall“, begründet Anderten seinen Rücktritt vom Vorsitz des 150 Mitglieder umfassenden Bezirksverbandes, der unter seiner Führung zu einer der best- und höchstorganisiertesten Bezirkseinheiten des Bundesverbandes geworden ist. Seinen Nachfolger Bernd Schüttrumpf wählten die Teilnehmer einstimmig zum neuen Vorsitzenden.
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Nach 33 Jahren an der Spitze: Dr. Helmut Anderten aus Hildesheim übergibt den Bezirksvorsitz an Dr. Bernd Schüttrumpf aus Sarstedt

Nach 33 Jahren an der Spitze: Dr. Helmut Anderten (rechts) aus Hildesheim übergibt den Bezirksvorsitz an Dr. Bernd Schüttrumpf (links) aus Sarstedt


Hausärzteverbände sprechen sich für Landarztquote in Niedersachsen aus

Hannover, 30. August 2018. Die Landesverbände Niedersachsen und Braunschweig des Deutschen Hausärzteverbandes sprechen sich für die Einführung einer Landarztquote zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung aus. Dies haben beide Organisationen jetzt bei ihrer Klausurtagung in Verden beschlossen. „Um langfristig den Bedarf an Hausärzten in Niedersachsen decken zu können, muss künftig einer von vier Medizinstudenten, also 25 Prozent der Gesamtabsolventen, Fachärztin oder Facharzt für Allgemeinmedizin werden“, sagt Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des niedersächsischen Hausärzteverbandes. Beide Verbände sehen in der Landarztquote eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen. „ Aber wir müssen jetzt handeln und nicht lange drum herumreden. Denn die ersten ‚Früchte‘ ernten wir erst nach Abschluss der allgemeinmedizinischen Ausbildung einschließlich der Weiterbildung zum Facharzt, was mindestens elf Jahre dauert,“ ergänzt Dr. Carsten Gieseking, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Braunschweig.

Lesen SIe hier weiter:

Helfen Quoten gegen Ärztemangel auf dem Land?

Hören Sie dazu auch den Podcast Interview mit Jens Wagenknecht der Sendung „Redezeit“ beim NDR-INFO-Radio. Dort war zu diesem Thema Jens Wagenknecht, 1. stellvertretender Vorsitzender unseres Verbandes, zu Gast am Donnerstag, 30. August 2018.

„Reichlich Wasser trinken – auch während des Unterrichts“ Hausärzteverband Niedersachsen gibt Tipps für den Schulstart nach den Sommerferien

Hannover, 7. August 2018. Die derzeit hohen Temperaturen machen auch Kindern und Jugendlichen gesundheitlich zu schaffen – Abkühlung im Freibad und im See hin oder her. „Wir Hausärzte beobachten momentan bei unseren jungen Patienten sehr oft Schwindelattacken und Kopfschmerzen, teilweise klagen die Kinder und Jugendlichen sogar über Sehstörungen und recht häufig über Kreislaufprobleme“, sagt Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes – Landesverband Niedersachsen. Wenn es nun wieder zurück an die Schulbank geht, befürchtet er zudem Konzentrationsstörungen, verursacht durch aufgeheizte Klassenräume.

Was der Hausärzte-Chef rät, lesen Sie hier:


Hannover/Ihlow. 20. Juni 2018. Barbara Janssen legt ihr Amt als Bezirksvorsitzende Aurich des Hausärzteverbandes Niedersachsen, das sie seit Juni 1995 innehat, nieder. „Es ist Zeit, Jüngeren das Ruder zu überlassen, sie in die ehrenamtliche Mitarbeit im Hausärzteverband einzubinden und damit für Kontinuität und eine starke Stimme Ostfrieslands zu sorgen“, begründet die 68-jährige Fachärztin für Allgemeinmedizin ihren Schritt. Bei der Bezirksversammlung am Mittwochabend in Aurich hat der Landesvorsitzende Dr. Matthias Berndt aus Hannover der scheidenden Hausärztin für ihr mehr als zwei Jahrzehnte währendes Engagement herzlich gedankt – mit einem großen Blumenstrauß und einem Geschenk für die Weinkennerin aus dem Norden. Gleichsam beglückwünschte Berndt ihre Nachfolgerin Birgit Konieczka zur Wahl als neue Bezirksvorsitzende, nachdem sich die Mitglieder einstimmig für die 54-jährige Hausärztin aus Hage ausgesprochen hatten.
Lesen Sie dazu die ausführliche Presseinformation

Amtsübergabe

Barbara Janssen (links) übergibt nach 23 Jahren das Amt der Bezirksvorsitzenden Aurich des Hausärzteverbandes Niedersachsen an Birgit Konieczka.


TELEMATIK-INFRASTRUKTUR (TI) – UNSER AKTUELLER HINWEIS:

Hannover, 23. Mai 2018. Bis zum 31. Dezember 2018 sollen – so steht es im E-Health-Gesetz – alle Praxen an die TI angeschlossen sein und als erste Anwendung das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) durchführen können – trotz aller derzeitiger Diskussionen.

Wir raten unseren Mitgliedern daher DRINGEND, Folgendes zu beachten:

Informieren Sie sich eingehend zu diesem Thema und nutzen Sie unser Musterschreiben/ den Zusatz zur Bestellung der Komponenten und Installation der TI.

Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Anschaffungskosten durch die Pauschale aus der Vergütungsvereinbarung von KBV- und GKV-Spitzenverband abgedeckt sind. Dabei ist für die Höhe dieser Erstattungspauschale AUSSCHLIESSLICH das Quartal relevant, in dem der erste Online-Abgleich der Stammdaten in der Praxis durchgeführt wurde!!!

ACHTUNG: Ab dem dritten Quartal 2018 soll diese Pauschale von derzeit 2.344,98 Euro auf 1.155 Euro sinken! BRECHEN SIE ABER JETZT BLOSS NICHTS ÜBERS KNIE! Wir raten Ihnen, keinen Vertrag zu unterzeichnen, der nur feste Preise enthält. Der TI-Dienstleister soll Ihnen auf jeden Fall schriftlich zusichern, dass die Installation der TI INKLUSIVE VSDM noch im selben Quartal wie zum Vertragsabschluss erfolgen wird! Nutzen Sie dafür am besten unsere Ergänzung zum Bestellschein. Diese erhalten unsere Mitglieder automatisch per E-Mail!


Der Rheuma-Bus ist wieder on tour … Hausärzteverband bleibt Partner im Innovationsfondsprojekt "Rheuma-Vor"!

Hannover. Gesteuert und gestützt durch die multidisziplinär besetzte Koordinationsstellen im Rheumazentrum der MHH unterstützen wir weiterhin das Projekt zwischen Hausärzten, Fachärzten und Patienten zur Verbesserung der rheumatologischen Versorgungsqualität durch koordinierte Kooperation.


„Regresse für Hausärzte müssen abgeschafft werden!“ Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen sieht als einen Grund für fehlende Hausärzte auch die Angst vor Medikamentenregressen der Krankenkassen

Hannover/Lüneburg, 4. Mai 2018 Am heutigen Freitag startet der 34. Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte in Lüneburg mit 1200 Seminarteilnehmern aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Außer den Fortbildungen geht es dem gastgebenden Hausärzteverband Niedersachsen auch um eine politische Botschaft, die von diesem Kongress ausgehen soll. Dabei bezieht sich der Vorsitzende Dr. Matthias Berndt auf die in den vergangenen Tagen angestoßenen Prüf- und Regressverfahren einiger Krankenkassen in Niedersachsen. Diese betreffen vor allem Medikamente für Allergiker aus dem Frühjahr 2016 sowie Abrechnungsziffern für chronisch Kranke bis zurück ins Jahr 2014. „Nahezu täglich wird allerorts darüber diskutiert, wie wir auch Hausärzte für ländliche Regionen gewinnen können, um einem Mangel vorzubeugen. Aber solange Hausärzte sogar für Antihistaminika, die wir unseren Patienten aus gutem Grund verschreiben, bezahlen sollen, wird weder die Politik noch jemand anderes das Hausarztproblem lösen. Honorarkorrekturen vier Jahre nach der Abrechnung sind ein Unding! Solche Regresse für Hausärzte müssen abgeschafft werden!“, fordert der Hausärzte-Chef.

Lesen Sie die vollständige Presseinformation im nachfolgenden PDF.

Unsere Medienpartner von DER ALLGEMEINARZT vom Kirchheim Verlag haben folgenden Bericht dazu in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift veröffentlicht:

Hören Sie auch das Interview unseres Wissenschaftlichen Leiters, Rüdiger Quandt, zum Gesundheitstag und zum Thema „Impfen“, das uns Radio ZuSa mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt hat.

Zum Thema „Landarztsuche“ lesen Sie einen Beitrag von Torsten Ahles, den uns das NDR- Studio-Lüneburg mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung stellt.

Auch DER HAUSARZT hat schon über den Kongress und das Politikforum online berichtet:
Hausärzteverband fordert Rechtssicherheit und Positivliste

Politikforum

Sie haben beim Politikforum über die Zukunft der hausärztlichen Versorgung in Niedersachsen diskutiert: Hausarzt Dr. Uwe Lankenfeld (von links), der Vorsitzende des Hausärzteverbandes Niedersachsen, Dr. Matthias Berndt als Moderator des Forums, Marion Charlotte Renneberg als Vize-Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Mark Barjenbruch von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Claudia Schröder, stellvertretende Staatssekretärin im niedersächsischen Sozialministerium, AOK-Vorstandsmitglied Jan Seeger und Rüdiger Quandt als wissenschaftlicher Leiter des Seminarkongresses.

Politikforum

Dr. Matthias Berndt (rechts) hat die Diskussion souverän geleitet.

Politikforum

Claudia Schröder (links) bemängelt das Anspruchsdenken der Patienten. Marion Charlotte Renneberg fordert als Hausärztin die vermehrte Ausbildung von Allgemeinmedizinern.


34. Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte

Presseinformation:

Die bewährte Medienkooperation mit der Fachzeitschrift „Der Allgemeinarzt“ vom Kirchheim Verlag in Mainz führen wir in diesem Jahr fort. Das Redaktionsteam wird vor Ort sein, Seminare besuchen und mit informativen Beiträgen für eine interessante und vor allem vielfältige Rückblende sorgen.


Bericht auf Hallo Niedersachsen: Zahl der Grippepatienten steigt weiter

Hannover, 6. März 2018 Die Grippewelle steuert auf einen neuen Höhepunkt zu – und die Wartezimmer in den Hausarztpraxen in Niedersachsen sind proppenvoll mit schniefenden und hustenden Patienten.
Über die derzeitige Situation in Hannover hat NDR-Redakteurin Antje Schmid für HALLO NIEDERSACHSEN berichtet – nach einem Besuch in der Praxis von Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes – Landesverband Niedersachsen e.V.


Ein Muster an Vertrag: Fachzeitschrift berichtet über Kooperationsmodell des Hausärzteverbandes mit Pflegeeinrichtungen

Hannover/München, 20. Februar 2018 Vom Mauerblümchen zum Kernthema: Die Pflege wird die Politik mehr denn je in den nächsten Jahren beschäftigen – Diskussionen bei der Regierungsbildung hin oder her. Allein durch das bereits in 2015 in Kraft getretene Hospiz- und Palliativgesetz können Vertragsärzte heute schon Kooperationsverträge mit Pflegeeinrichtungen schließen. Über das vom Hausärzteverband Niedersachsen praktizierte Modell wird daher auch in der aktuellen Ausgabe von DER HAUSARZT berichtet.


Telemedizin: „Der Doktor kommt per Mausklick“ – Interview mit Dr. Matthias Berndt für die Nordsee-Zeitung

Hannover/Kreis Cuxhaven, 13. Februar 2018 Ob Online-Sprechstunden per Video, GesundheitsApps und Arztberatung via Callcenter:
Neue Medien und Wege zur medizinischen Versorgung werden derzeit viel diskutiert – auch im vorgesehenen Koalitionsprogramm der neuen Bundesregierung.
Martina Albert von der Nordsee-Zeitung hat zum Thema „Telemedizin“ auch den Vorsitzenden des Hausärzteverbandes, Dr. Matthias Berndt, befragt.
Nachfolgenden Artikel veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung der Nordsee-Zeitung


How to go to prison oder wie Profis im Nordwesten gekonnt Tipps zur Niederlassung geben

Hannover. 5. Februar 2018 Aller Anfang ist schwer, heißt es bekanntlich. Daher ist es nur von Vorteil, wenn sich Hausärztinnen und Hausärzte in spe Tipps von Insidern holen können – wie zum Beispiel von Ruben Bernau und Timo Schumacher. Die beiden Anfang 40-Jährigen engagieren sich als Referenten des Hausärzteverbandes Niedersachsen und des Institutes für hausärztliche Fortbildung (IHF). Ende 2017 haben sie sich für ein Wochenende beim "The North West Circle" in Schneverdingen mit 26 Weiterbildungsassistenten aus Norddeutschland getroffen. Wie es weiterging nach dem Einstiegsthema "How to go to prison", lesen Sie in dem Bericht der aktuellen Ausgabe des Magazins DER HAUSARZT.

Save the date: Der nächste North West Circle findet voraussichtlich vom 9. bis 11. November 2018 erneut in Schneverdingen statt.


Wir ziehen um

Wir ziehen um und sind ab dem 8. Januar 2018 wieder für Sie erreichbar – dann mit neuer Anschrift und neuer Telefonnummer:

Deutscher Hausärzteverband – Landesverband Niedersachsen e.V. & Hausärztliche Servicegesellschaft Niedersachsen mbH

Berliner Allee 46
30175 Hannover

Tel.: 0511/228 778-0
Fax: 0511/228 778-77

Übrigens: Wenn es in den ersten Tagen nach dem Umzug zu technischen Problemen bei der telefonischen Erreichbarkeit kommt, so möchten wir uns jetzt schon dafür entschuldigen. Auch bei der besten Planung kann einem die Technik einen Streich spielen. Wir bemühen uns aber, dass wir mit unserem Team in der Geschäftsstelle wieder schnellstmöglich für Sie per Telefon zur Verfügung stehen!


34. Seminarkongress Lüneburg

Save the date: 34. Seminarkongress am ersten Mai-Wochenende 2018 in Lüneburg

Hannover/Lüneburg Nach dem Kongress ist vor dem Kongress: Wir stehen bereits "in den Startlöchern" für den 34. Kongress, der am 4. und 5. Mai 2018 in Lüneburg stattfinden wird. Dieses Mal bieten wir einige Veranstaltungen schon am Freitagnachmittag an – der Sonntag wird sozusagen "seminarfrei", um den Teilnehmern mehr private Zeit zu ermöglichen.

 

Neue Kurstermine für MFA, VERAH®/NäPa: Refresher fürs Notfallmanagement

Hannover. 20. November 2017 Es gibt noch freie Plätze für Lüneburg (5. Mai 2018) und Oldenburg (21. Juni 2018) unter https://www.verah.de/index.php?id=1889

Durch eine neuartige Konzeption reicht der Besuch eines einzigen Tagesseminars für den Erhalt der Abrechnungsgenehmigung aus.
Was ist wann zu tun – Notfallnummer wählen und parallel Erste Hilfe am Patienten leisten? Wo ist der Notfallkoffer – Was gehört hier hinein und an welche Stelle?
Im Kursus werden alle Notfallsituationen vom Kreislaufkollaps über Herzinfarkt bis hin zur Reanimation intensiv geschult. Trainiert wird mit spezialisierten praxiserfahrenen Referenten und unter realistischen Bedingungen an Trainingspuppen.

Übrigens: Ergänzend zu dem Tagesseminar erlernen Sie grundlegende Inhalte bereits vorab bequem von zu Hause oder von der Praxis aus mittels zweistündigem E-Learning Block.


Grippeschutzimpfung: Mitglieder des Hausärzteverbandes informieren auf NDR1 Niedersachsen

Hannover, 15. November 2017 Niesen, Schnupfen, Husten: Die Erkältungszeit steckt derzeit zwar noch „in den Kinderschuhen“, aber die nächste Grippewelle steht schon vor der Tür. Der Norddeutsche Rundfunk, NDR1 Niedersachsen, hat am Abend die Grippeschutzimpfung in einer Sendung von Moderatorin Melanie Thieltges thematisiert und dazu auch Experten vom Hausärzteverband Niedersachsen eingeladen. So konnten sich die Hörer beim Verbandsvorsitzenden Dr. Matthias Berndt sowie bei den Hausärztinnen Dr. Stephanie Vahlbruch und Isabel Freier wertvolle Tipps und Infos einholen.


Koordination: Hausärzteverband ist Partner im Innovationsfondsprojekt "Rheuma-Vor"!

Gesteuert und gestützt durch die multidisziplinär besetzte Koordinationsstellen im Rheumazentrum der MHH unterstützen wir das Projekt zwischen Hausärzten, Fachärzten und Patienten zur Verbesserung der rheumatologischen Versorgungsqualität durch koordinierte Kooperation.


Verbandvorsitzender Matthias Berndt zu Gast bei NDR1 Niedersachsen am Mittag

Hannover, 19. September 2017
Die Grippeschutzimpfung und der Aufruf des Niedersächsischen Hausärzteverbandes waren auch Thema bei NDR1 Niedersachsen am Mittag. Moderator Michael Thürnau hat dazu live den Verbandsvorsitzenden Dr. Matthias Berndt befragt.

Dr. Matthias Berndt und Michael Thürnau im NDR 1 Studio

Dr. Matthias Berndt neben Moderator Michael Thürnau (re.), Foto: C. Mahnke

Hausärzte empfehlen Grippeschutzimpfung

Hannover, Norddeutscher Rundfunk Niedersachsen, NDR1 am Mittag mit Michael Thürnau – vom 19. September 2017, 13.15 Uhr; zur Einstellung als Audio freigegeben, mit O-Tönen unseres Vorsitzenden, Dr. Matthias Berndt.

Audiocast des NDR1 [mp3 11MB]

Hausärzte raten: Ab jetzt gegen Grippe impfen lassen – Impfstoff steht in den Praxen ab sofort bereit

Hannover, 12. September 2017
Ob die Sonne den Vorboten des Herbstes in den nächsten Wochen doch noch ein Schnippchen schlagen kann, bleibt abzuwarten. Fakt ist indes: Die Grippe steht schon in den Startlöchern. Daher heißt es beim niedersächsischen Hausärzteverband vor Saisonbeginn: "Gehen Sie rechtzeitig zur Schutzimpfung." Die Ärzte-Organisation hat bereits vor einiger Zeit ihre Mitglieder aufgefordert, den aktuellen Grippeimpfstoff auf Vorrat zu besorgen – nun steht er den Praxen zur Verfügung.

Dr. Berndt impft

Auch der Vorsitzende des Niedersächsischen Hausärzteverbandes, Dr. Matthias Berndt, impft seit ein paar Tagen in seiner Praxis in Hannover immer mehr Patienten gegen die Grippe.


Neues von den Chroniker-Regressen: Auch AOK setzt Prüfverfahren vorläufig aus – Rückforderungsbescheide derzeit vom Tisch

Hannover, 13. Juli 2017 Die Chronikerziffer-Regressforderungen der AOK für 2014 bis 2016 hat der Hausärzteverband Niedersachsen in konstruktiven Gesprächen mit der Krankenkasse und der KVN aktuell abwehren können – auch dank der Hinweise und Unterstützung seiner Mitglieder. „Es war dabei sehr wichtig zu zeigen, dass die von unseren Mitgliedern abgerechneten Chroniker wirklich Chroniker sind“, betont Verbandsvorsitzender Dr. Matthias Berndt. In diesem Zusammenhang sei es außerdem von großer Bedeutung und hilfreich, diese Patientinnen und Patienten, sofern noch nicht geschehen, in die HZV einzuschreiben und im KVN Portal entsprechend zu dokumentieren.
Bereits im Juni hat der Verband in Gesprächen mit der DAK und KVN erreicht, dass die Prüfverfahren dieser Kasse aufgrund der Chroniker-Regelung für die Quartale 1 bis 3/2013 ausgesetzt werden.


33. Seminarkongress im Mai in Lüneburg – ein Rückblick in "Wort, Bild und Schrift"

Hannover/Mainz, 20. Juni 2017 Mehr als 1200 Teilnehmer, 52 Seminare, 60 Referenten und ein klares Signal an die Politik dank der aktuell eine Million Versicherten in der Hausarztzentrierten Versorgung HZV – die Organisatoren vom Hausärzteverband Niedersachsen zeigen sich beim Resümee des Kongresses sehr zufrieden.

Erfolgreich verlief auch die Medienkooperation mit der Fachzeitschrift „Der Allgemeinarzt“ vom Verlag Kirchheim aus Mainz. Chefredakteurin Dr. Vera Seifert und die Redakteure Yvonne Schönfelder und Dr. Ingolf Dürr sowie Prof. Dr. Frank H. Mader, Herausgeber der Zeitschrift „Der Allgemeinarzt“, besuchten viele der Seminare und nahmen ihre Impressionen mit nach Mainz. Sie dienten als Grundlage für nachfolgenden Bericht und das Interview mit Dr. Matthias Berndt, Landesvorsitzender des Hausärzteverbands Niedersachsen, und Rüdiger Quandt, wissenschaftlicher Leiter des Kongresses.

Zudem verweisen wir in Zusammenhang mit diesen Vorträgen auf folgende Links der Internet-Plattform des Wissensportals "Fakten – Fälle – Fotos (FFF)" von Prof. Dr. med. Frank H. Mader für die Zielgruppe "Junge Allgemeinärzte":


Gespräche der Hausärzteverbände in Niedersachsen über Chroniker-Regelung bringen vorläufige Einigung mit der DAKAOK-Spitzengespräch steht noch aus

Hannover, 19 Juni 2017 Gute Nachrichten zu den Chroniker-Regressforderungen der DAK: In einem konstruktiven Gespräch haben die beiden Vorsitzenden der Hausärzteverbände Niedersachsen, Dr. Matthias Berndt und Dr. Carsten Gieseking, gemeinsam mit den Vorständen der DAK und der KVN jetzt eine vorläufige Einigung erzielt. Demnach werden die Prüfverfahren der DAK aufgrund der Chroniker-Regelung für die Quartale 1 bis 3 /2013 ausgesetzt.

Was bedeutet das nun konkret für die niedersächsischen Hausärzte: Der Termin zur Anhörung bei der KVN bis zum 30. Juni 2017 ist nicht mehr relevant. Außerdem sind in Abstimmung mit der DAK zurzeit keine Rückforderungsbescheide zu erwarten.

Das Spitzengespräch mit der AOK hingegen für deren Anträge der Jahre 2014 bis 2016 steht noch aus. Die KVN wird im Hinblick hierauf die Anhörungsfrist bis zum 30. September 2017 verlängern, sodass auch in diesem Bereich zunächst kein Handlungsbedarf für die Hausärzte bestehen wird.

"Die Verärgerung unserer Mitglieder im Vorfeld dieser Zusammenkunft war verständlicherweise sehr groß. Das haben wir in zahlreichen persönlichen Gesprächen, Telefonaten und schriftlichen Mitteilungen immer wieder erfahren müssen. Doch für all diese Hinweise und die immense Unterstützung unserer Mitglieder sind wir dankbar. Ohne diese große Verärgerung durch die Anhörungsverfahren wäre eine solche Einigung nicht möglich gewesen", macht Dr. Matthias Berndt deutlich.

Zwischenstand Regressforderung Chronikerziffer!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Folgenden ein kurzes Update zum Thema Chroniker-Regresse:

  1. Aktuell besteht für Sie weiterhin kein akuter Handlungsbedarf, außer unsere Fax-Aussendungen zu beachten
  2. Wir konnten die KVN dafür gewinnen, in Gespräche mit der DAK und AOK einzutreten. Gespräche mit den Vorstandsvorsitzenden der DAK und AOK, der KVN und den Vorsitzenden der Hausärzteverbände in Niedersachsen sind noch für den Juni terminiert.
  3. Mit der KVN wurde ein Konsens hergestellt, dass die Leistungslegende zur Chronikerziffer im EBM dringend geändert werden muss und dass wir uns dafür gemeinsam auf Bundes- und Landesebene einsetzen werden.

Ihr Hausärzteverband Niedersachsen – WIR TUN WAS!

Für unsere Mitglieder: Aktuelles zur Chronikerziffer

Im folgenden Newsletter finden Sie den Status quo zum Umgang mit der Chronikerziffer.
Bitte achten Sie dazu auch weiterhin auf unsere regelmäßigen E-Mails und Faxe!


HZV-Verträge Niedersachsen:
Eine-Million-Marke geknackt
Deutliches Signal der Patienten: Hausarzt ist primärer Ansprechpartner

Hannover, 22. Mai 2017 „Mich freut es, dass wir jüngst in Niedersachsen den millionsten Versicherten in der Hausarztzentrierten Versorgung HZV aufgenommen haben“, hat Dr. Matthias Berndt kürzlich beim 33. Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte verkündet. Und weiter: „Unsere Patienten sehen uns als ihre primären Ansprechpartner im Gesundheitssystem! Die mit unseren Partnern, der KVN und der HAEVG, abgeschlossenen Verträge decken inzwischen 90 Prozent der infrage kommenden Versicherten und Krankenkassen ab – bundesweit ein Spitzenwert und ein deutliches Signal für die Hausarztzentrierte Versorgung“, machte Berndt deutlich. Außerdem empfiehlt er der Politik eine Lösung gegen die Zweckentfremdung von Allgemeinarztsitzen zu finden und fordert ein klares Bekenntnis zum Hausarzt als Primärversorger. „Dies könnte zum Beispiel ein gesetzlicher Wahltarif HZV mit monetären Vorteilen für den Versicherten sein“, so Berndt weiter.

Beim Politikforum zum Thema Wahlen 2017 und 2018 sind sich alle einig: Der Masterplan Medizinstudium 2020 muss zügig umgesetzt werden. Außerdem diskutierten die Referenten über die Fehlbesetzung von Hausarztsitzen und steigende Laborkosten. Mit dabei waren Dr. Max Matthiesen (von links), CDU-Landtagsabgeordneter aus Niedersachsen, Dr. Eckart Lummert, stellvertretender Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen, Andrea Schröder-Ehlers, niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete, Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen, Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen, und der wissenschaftliche Leiter des Kongresses, Rüdiger Quandt, Hausarzt aus Seevetal.


Hausärzteverband bei der Rheuma-VOR-Tour des Landes mit an Bord

Hannover, 11. Mai 2017 Am nächsten Montag, 15. Mai, beginnt das Projekt „Rheuma-VOR“ mit der ersten Rheuma-Bustour in Niedersachsen. Bei der Auftaktveranstaltung um 10 Uhr auf dem Platz der Weltausstellung in Hannovers Innenstadt fällt der Startschuss für die fünftägige Infoveranstaltung durch Niedersachsen im Beisein der Niedersächsischen Gesundheitsministerin Cornelia Rundt und Hausärzteverband-Geschäftsführer Mathias Burmeister. Denn der Hausärzteverband Niedersachsen unterstützt das Projekt, das „ein wichtiger Baustein ist, um Menschen frühzeitig auf die gravierenden Folgen einer rheumatischen Erkrankung hinweisen zu können“, sagt Burmeister. Schließlich sei eine reibungslose Zusammenarbeit von Hausärzten, Rheumatologen und -kliniken die Voraussetzung für einen positiven Krankheitsverlauf und den Erhalt von Lebensqualität für die Betroffenen. Das Projekt steht unter der Leitung der Universitätsmedizin Mainz in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover, dem Rheumazentrum Niedersachsen und weiteren Kliniken und Rheumazentren in Rheinland-Pfalz und dem Saarland – ein länderübergreifendes Netzwerk, an dem auch die dortigen Hausärzteverbände beteiligt sind.

Im Rheuma-Bus selbst können Erwachsene einen Schnelltest durchführen und sich von Ärzten beraten lassen. Zudem gibt es Infos und Tipps für bereits Erkrankte, darunter Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern.

Rheuma-VOR-Tour

Gemeinsam mit der Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (3. von links) gibt Verbandsgeschäftsführer Mathias Burmeister (rechts) den Startschuss für das landesweite Projekt, das die niedersächsischen Hausärzte unterstützen.


Hausärzte sind beim Gesunde-Städte-Netzwerk im Regionshaus mit von der Partie

Hannover, 24. März 2017 Region Hannover – Ein guter Ort zum gesund älter werden: Unter diesem Motto hat sich heute auch der Bezirk Hannover des niedersächsischen Hausärzteverbandes im Regionshaus präsentiert und die zahlreichen Besucher mit Tipps, Infos und Flyer rund um die Gesundheit im Alter versorgt. Die Veranstaltung des Gesunde-Städte-Netzwerks der Region war mit ihrem Präsidenten Hauke Jagau, Amtsarzt Dr. Mustafa Yilmaz, vielen namhaften Vertretern des Gesundheitswesens in und um Hannover sowie nicht zuletzt mit dem ehemaligen SPD-Bundessozialminister Franz Müntefering hochrangig besetzt. In seinem Vortrag hob er vor allem die Bedeutung des Alters als Chance hervor – ein Thema, dem sich auch der Allgemeinmediziner Thomas Perau, stellvertretender Vorsitzender des Bezirks Hannover des niedersächsischen Hausärzteverbandes, am Stand des Hausärzteverbandes widmete und mit den Besuchern lebhaft diskutierte. „Eine gute Gelegenheit, erneut die Vorteile der Hausarztzentrierten Versorgung, für die sich unser Verband stark macht, näher zu erläutern“, sagte Perau und zog eine positive Bilanz.

Thomas Perau

Thomas Perau, stellvertretender Vorsitzender des Bezirks Hannover des niedersächsischen Hausärzteverbandes, Foto: privat

Region Hannover – Ein guter Ort zum gesund älter werden

Hubertus Wiegand, Geschäftsführer der Bezirksstelle Hannover der Ärztekammer Niedersachsen und Dr. med. Cornelia Goesmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hannover, Foto: privat

Region Hannover – Ein guter Ort zum gesund älter werden

Kim Gappa und Geschäftsführer Dr. jur. Bernhard Specker von der Bezirksstelle Hannover der KV Niedersachsen, Foto: privat

Region Hannover – Ein guter Ort zum gesund älter werden

Franz Müntefering, ehemaliger SPD-Bundessozialminister, Foto: privat

Region Hannover – Ein guter Ort zum gesund älter werden

KV Niedersachsen und Hausärzteverband Niedersachsen – ein Standverbund im Regionshaus, Foto: privat

 

Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte:
52 Fortbildungsangebote sind neuer Rekord

Hannover/Lüneburg, 13. März 2017 Von A wie „Abrechnung“ über N wie den „Nachmittag mit der Leber“ bis hin zu Z wie die Zeiteffizienz bei der „Freude an Formularen“: Mit bewährten, aber auch unkonventionell klingenden Themen gehen die norddeutschen Landesverbände in die mittlerweile 33. Auflage ihres jährlichen Seminarkongresses und bieten vom 12. bis 14. Mai in Lüneburg eine Reihe von Weiterbildungsmöglichkeiten an. Gab es bereits im vergangenen Jahr einen Spitzenwert bei der Anzahl der Seminare zu verzeichnen, so warten die ausrichtenden Verbände in diesem Jahr erstmals mit 52 Veranstaltungen auf – ein neuer Rekord.

„Wir werden die 1200 Teilnehmer des vergangenen Jahres sicher noch toppen“, zeigt sich Dr. Matthias Berndt, Landesvorsitzender des niedersächsischen Hausärzteverbandes und damit Federführer bei der Organisation, optimistisch – zumal auch die Zahl der Aussteller auf 35 gesteigert werden konnte. Und damit zählt der Seminarkongress neuerlich zu den größten und bekanntesten Allgemeinmedizinkongressen bundesweit. In diesem Jahr reiht sich abermals der hamburgische Landesverband in die Reihe der Gastgeber ein und komplettiert das Quintett der ausrichtenden Verbände, zu denen auch die Landesorganisationen des Deutschen Hausärzteverbandes aus Braunschweig, Bremen und Schleswig-Holstein gehören.

Erstmalig wird es eine Medienkooperation mit der Fachzeitschrift „Der Allgemeinarzt“ vom Verlag Kirchheim aus Mainz geben. Das Redaktionsteam wird vor Ort sein, Seminare besuchen und mit informativen Beiträgen für eine interessante und vor allem vielfältige Rückblende sorgen.


Mehr Therapiesicherheit bei Medikamenten

Arzt und Apotheker arbeiten enger zusammen – der Patient profitiert

Hannover, 23. Januar 2017 Neue Verträge zwischen der AOK Niedersachsen, dem Landesapothekerverband Niedersachsen e.. und den niedersächsischen Hausärzteverbänden werden künftig für mehr Sicherheit bei der Arzneimitteltherapie sorgen. Hausärzte können zukünftig bei Zustimmung des Patienten gezielt eine Apotheke mit einer Beratung zur individuellen Medikation beauftragen oder wahlweise den Patienten selbst eingehend beraten. Die AOK liefert dem teilnehmenden Hausarzt hierzu die nötigen Arzneimittelinformationen. Arzt oder Apotheker erläutern dem Patienten die Wirkweise der eingenommen Medikamente, sie informieren über mögliche Nebenwirkungen und prüfen auf Wechselwirkungen zwischen den Präparaten.


Zwei Hausärzte des Landesverbandes Niedersachsen übernehmen einige der Spitzenämter in neu gewählten Entscheidungsgremien der KVN

Hannover, 13. Januar 2017 Der Hausarzt Dr. Eckart Lummert aus Uetze – zweiter stellvertretender Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen – ist zugleich neuer stellvertretender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN). Die 48 Wahlberechtigten des Gremiums sprachen sich heute während der konstituierenden Sitzung einstimmig für den 49-jährigen Allgemeinmediziner aus. Der bisherige Vorsitzende, Dr. Christoph Titz – Facharzt für Gynäkologie aus Delmenhorst – wird diesem Gremium in den nächsten sechs Jahren weiterhin vorstehen.

Den Vorsitzenden des Hausärzteverbandes, Dr. Matthias Berndt, wählten die Vertreter erneut in den fünfköpfigen Hauptausschuss der KVN, ebenfalls mit einem einstimmigen Votum. Dieser Ausschuss ist das Bindeglied zwischen dem Vorstand und der Vertreterversammlung und stellt die Kontinuität der Aufgabenwahrnehmung in den Zeiträumen zwischen den Sitzungen der Vertreterversammlung sicher.

www.kvn.de: Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen konstituiert


Landesweites Projekt: Schneller zur Therapie bei Rheuma

Versorgung von neu Erkrankten wird beschleunigt – Ministerin Cornelia Rundt und Geschäftsführer Mathias Burmeister vom Hausärzteverband Niedersachsen loben in Pressegespräch innovatives Konzept

Hannover/Mainz, 13. Januar 2017 Mit dem niedersachsenweiten Innovationsprojekt "Rheuma- VOR" soll die Versorgung Neuerkrankter drastisch verbessert werden. Es ist ein Teilprojekt des vom Innovationsfonds der Bundesregierung für neue Versorgungsformen geförderten Projektes "Verbesserung der rheumatologischen Versorgungsqualität durch koordinierte Kooperation".

Den Hausärzten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. "Mit Hilfe von Früh-Screeningbögen können die Allgemeinmediziner jetzt Patienten mit charakteristischen rheumatischen Beschwerden wie Gelenkschmerzen oder -schwellungen erfassen", sagte Mathias Burmeister, "denn anders als bisher melden wir die Verdachtsfälle nun der Koordinierungsstelle im Rheumazentrum Niedersachsen."

www.mh-hannover.de: Landesweites Projekt verbessert Therapie bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen


Wahl zur Vertreterversammlung der KVN

Wir danken allen, die sich mit ihrer Stimme für unsere Kandidaten ausgesprochen haben und sagen den gewählten Vertretern des Hausärzteverbandes Niedersachsen „Herzlichen Glückwunsch“ und bedanken uns gleichsam für ihren Einsatz!
Wir werden uns auch in der neuen Wahlperiode der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) für die hausärztlichen Interessen stark machen.

Die Wahlergebnisse hält die KVN auf ihrer Website bereit:


Offener Brief des Deutschen Hausärzteverbandes zu ausstehenden Fördergeldern in Millionenhöhe für nichtärztliche Praxisassistentinnen (NäPa) / Presseinfo der KVN „Förderung von Praxisassistentinnen zu bürokratisch“

Hannover/Berlin, 7. November 2016. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich schon in 2014 auf eine Förderung von NäPas in Hausarztpraxen verständigt. Dafür sind jährlich rund 118 Millionen Euro vorgesehen. Bis heute wird den Hausärzten und ihren Patienten ein Großteil der ihnen zustehenden Gelder vorenthalten. Aus vorwiegend bürokratischen Gründen. Es geht dabei um Summen im hohen zweistelligen Millionenbereich – ein skandalöser Zustand, wie der Deutsche Hausärzteverband findet. Bundesvorsitzender Ulrich Weigeldt schlägt daher in einem Offenen Brief vor, die entsprechenden Gelder als Zuschlag auf die Chronikerpauschale auszuzahlen.
Auch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) fordert Nachverhandlungen und kritisiert den bürokratischen Aufwand.

Lesen Sie zu diesem Thema:


Immer mehr Ärzte kooperieren mit Pflegeheimen

Hospiz- und Palliativgesetz sehen es seit Ende 2015 so vor: Pflegeeinrichtungen sollen stärker als bislang Kooperationsverträge mit Vertragsärzten, MVZ oder Ärztenetzen schließen. Damit will der Gesetzgeber neuen Schwung in die Versorgung von Patienten in Alten-und Pflegeheimen bringen. Über die aktuelle Situation hat ÄrzteZeitung-Mitarbeiter Christian Beneker auch mit unserem Vorsitzenden Dr. Matthias Berndt gesprochen.
Den Bericht in der Fachzeitschrift vom 19. Oktober 2016 lesen Sie unter:


Hausärzteverband unterstützt CDU-Entschließungsantrag zur Stärkung der allgemeinmedizinischen Versorgung in Niedersachsen – "Bedarf an Hausärzten muss gedeckt sein"

Hannover, 15. September 2016. Niedersachsens Hausärzte begrüßen nachdrücklich den jetzigen Entschließungsantrag der CDU-Landtagsfraktion zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung im Land. Dieser Antrag wird am morgigen Freitag erstmals im Plenum beraten. Er sieht zum einen die Förderung des Fachs „Allgemeinmedizin“ während des Medizinstudiums sowie den Ausbau der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin vor.


Hausärzteverband klagt gegen Quersubventionen von Facharztlabor aus Hausärztetopf

Bereits im Mitglieder-Rundfax vom April haben wir darüber berichtet, dass nach unserer Rechtsauffassung die KV nicht die Vorgaben einer strikten Honorartrennung erfüllt. Der gesetzliche Schutz der hausärztlichen Vergütung wird durch die KBV nicht umgesetzt. Ausufernde Laborkosten im Facharztbereich werden durch Gelder aus dem Hausarzttopf quersubventioniert. Nach unserer Schätzung kann dies bis zu

400 Euro pro Quartal pro Hausarzt (!!!)

ausmachen. Da die KVN sich nicht in der Lage sieht, dies zu unterbinden, werden wir als Hausärzteverband gegen diesen Zustand mit mehreren Musterverfahren (Einzelpraxis, Gemeinschaftspraxis) klagen.

Als Verbandsmitglied können Sie sich dem Musterverfahren indirekt anschließen. Dazu sollten Sie jedes Quartal einen Widerspruch stellen, den wir Ihnen in der jeweils aktuellen Fassung per E-Mail zur Verfügung stellen. In dem Widerspruch wird sich auf das Musterverfahren bezogen. Dies hat den Vorteil, dass für den Einzelnen keine Rechtsanwaltskosten anfallen. Sie müssen jedoch JEDES QUARTAL erneut unseren Widerspruchsvorschlag an die KVN mit einer Widerspruchsfrist von 4 Wochen schicken.

Mitglieder mit der uns bekannten E-Mailadresse haben bereits einen Musterwiderspruch erhalten, den sie ausfüllen und an die KVN schicken müssen.

Haben Sie als Mitglied keine E-Mail erhalten, so schicken Sie bitte eine E-Mail an

mit dem Betreff „Bitte um Zusendung Musterwiderspruch 2016-Q1“.

Für Nicht-Mitglieder:

Da die KVN keine vorläufigen Honorarbescheide erlassen will, muss jeder Hausarzt in Niedersachsen jedes Quartal neu einen Widerspruch gegen den Honorarbescheid aufgrund der Honorarverschiebung stellen. Ansonsten besteht keine Chance, das aus unserer Sicht rechtswidrig verteilte Laborgeld noch irgendwann zu erhalten.

 

Wir laden Sie ein zu Fortbildungen und Veranstaltungen

Besuchen Sie unsere aktuellen Veranstaltungen in den Bezirken und profitieren Sie von dem Kursangebot:


Starten Sie jetzt in die HZV!

Einfach Teilnahmeerklärung ausfüllen und mitmachen

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf unserer Seite HzV-Verträge.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen unter Tel: 05 11/ 228 778 30, montags bis donnerstags von 14.00 – 17.00 Uhr und freitags von 13.30 bis 15.30 Uhr, gern zur Verfügung.

Neues vom Hausärzteverband

Zurzeit liegen keine Meldungen vor!

Pressekonferenz „Hausärzte und Johanniter in Niedersachsen kooperieren in der Flüchtlingshilfe“

Aktuelle Fortbildungen

Es sind zur Zeit keine Meldungen vorhanden.

 

aktualisiert am  03.12.2019nach oben

 
 

Save the dates

  • Tagung Gerontopsychiatrie
    19. bis 21. Februar 2020 in Loccum
    Vertreterin des Deutschen Hausärzteverbandes – Landesverband Niedersachsen e.V.:
    Dr. med. Stephanie Vahlbruch
    Organisator: u.a. Prof. Dr. med. Detlef Dietrich, Burghof-Klinik, Rinteln
  • Der kleine Hausärztetag
    (pharmafreie Veranstaltung)
    14. März 2020, 9 bis 16 Uhr,
    Residenz „Haus der Ruhe“, Garbsen-Meyenfeld
  • 36. Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte
    8./9. Mai 2020 in Lüneburg
36. Seminarkongress

Anmeldung ab Anfang 2020 möglich

  • North West Circle
    3. bis 5. Juli 2020 im Camp Reinsehlen
  • Hannöverscher Hausärztetag
    6. und 7. November 2020 im Novotel Hannover, Podbielskistraße

Hier geht‘s zu den Infos rund um den Quereinstieg Allgemeinmedizin

35. Seminarkongress

Impressionen zum 35. Seminarkongress 03.05. bis 04.05.2019

Lesen Sie auch unseren Sonderdruck „Der Kongress tanzt“ von unserem Medienpartner DER ALLGEMEINARZT

Interessantes rund um die Allgemeinmedizin

Lehrärzte gesucht!

Die MHH sucht für ein geplantes soziales Projekt (späteres Wahlfach “Studentische Poliklinik Hannover“ – eine Sprechstunde für Menschen ohne Krankenversicherung) noch Lehrärztinnen und Lehrärzte mit einem internistischen oder allgemeinmedizinischen Facharzthintergrund für zwei Stunden/Woche. Die Pilotphase beginnt ab Januar 2020, das Wahlfach ab April 2020. Anmeldungen unter


Digitalisierung im Gesundheitswesen – Die KVN informiert über Trends und Entwicklungen bei eHealth

Wie genau können Digitalisierungsmaßnahmen den Arbeitsalltag von Ärzten erleichtern? Antworten vermittelt die KVN in sechs Infoveranstaltungen ab 16. Oktober 2019. Ziel ist es, den Mitgliedern sowie medizinischen Fachangestellten das Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen näher zu bringen.
Details und Anmeldung unter www.kvn.de


AG Werkzeugkasten – The North West Circle

Mit unserer interaktiven Seminarreihe liefern wir Ärzten in Weiterbildung bei einem Fortbildungswochenende das notwendige Handwerkszeug rund um die Niederlassung – praxisnah und kompakt.


Unser Buch-Tipp:

Die Zukunft der Medizin

Unter diesem Titel sind jetzt als Buch Beiträge eines Symposiums an der MHH mit zwölf Experten erschienen. Sie vereinen sich zu einem multipolaren Blick auf die Medizin, der aus den unterschiedlichsten Perspektiven heraus Erkenntnisse für die Frage gibt, wie der rasante Fortschritt der Medizin ihrer Wiederherstellung und Erhaltung am besten dient.

Der Herausgeber und Autor Dr. Klas Mildenstein ist seit mehreren Jahrzehnten als Hausarzt in eigener Praxis sowie als Lehrbeauftragter für Allgemeinmedizin, Prävention und Palliativmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig.

Unser Buch-Tipp:

Praxisleitfaden Psychische Erkrankungen

Von Hausärzten und Psychiatern gemeinsam für die Praxis erarbeitet;
u.a. von der hannoverschen Hausärztin Dr. Cornelia Goesmann

Erstmalig werden die häufigsten psychischen Erkrankungen konsequent von Allgemeinmedizinern und Psychiatern gemeinsam dargestellt. Experten legen dabei aus interdisziplinärer Sicht größten Wert auf konkrete Empfehlungen mit hoher Praxisrelevanz.

Infos zum BuchPDF 1,7MB


Kooperation zwischen Hausärzteverband Niedersachsen und Deximed

Unsere Mitglieder können ab sofort das Arztinformationssystem Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin – zu vergünstigten Konditionen nutzen.

Deutscher HÄV

Partner und Kooperationen

Die Fortbildungszeitschrift für Allgemeinärzte mit sehr hohem Nutzen für den Praxisalltag – Organ für Fortbildung und Praxis des Deutschen Hausärzteverbandes e.V. 20 Ausgaben im Jahr decken mit mehreren Themenschwerpunkten pro Heft das gesamte Behandlungsspektrum des Hausarztes ab.


Für Hausärztin und Hausarzt – berufs- und gesundheitspolitische Beiträge aus erster Hand im offiziellen Verbandsorgan des Deutschen Hausärzteverbandes


KANN Kompetenzzentrum zur Förderung der Weiterbildung Allgemeinmedizin Niedersachsen
Neben dem Angebot von Seminaren und Mentoring will das KANN mit seinen Kooperationspartnern – u.a. dem Hausärzteverband Niedersachsen – eine strukturierte, kontinuierliche Weiterbildung in der Allgemeinmedizin mit verlässlichen Rotationen etablieren, nicht nur im Rahmen von Weiterbildungsverbünden.


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Deutscher Hausärzteverband
Landesverband Niedersachsen e. V.
Berliner Allee 46
30175 Hannover

Telefon 0511 / 228 778-0
Fax 0511 / 228 778-77


www.hausaerzteverband-niedersachsen.de