Startmenü
[Inhalt]
 

Hausärzteverband Niedersachsen Mobil

Infos unter
Mobilgeräte

E-Mail-Empfehlung PDF erstellen Seite drucken
Start
 

Deutscher Hausärzteverband
Landesverband Niedersachsen e. V.

33. Seminarkongress im Mai in Lüneburg – ein Rückblick in „Wort, Bild und Schrift“

Hannover/Mainz, 20. Juni 2017 Mehr als 1200 Teilnehmer, 52 Seminare, 60 Referenten und ein klares Signal an die Politik dank der aktuell eine Million Versicherten in der Hausarztzentrierten Versorgung HZV – die Organisatoren vom Hausärzteverband Niedersachsen zeigen sich beim Resümee des Kongresses sehr zufrieden.

Erfolgreich verlief auch die Medienkooperation mit der Fachzeitschrift „Der Allgemeinarzt“ vom Verlag Kirchheim aus Mainz. Chefredakteurin Dr. Vera Seifert und die Redakteure Yvonne Schönfelder und Dr. Ingolf Dürr sowie Prof. Dr. Frank H. Mader, Herausgeber der Zeitschrift „Der Allgemeinarzt“, besuchten viele der Seminare und nahmen ihre Impressionen mit nach Mainz. Sie dienten als Grundlage für nachfolgenden Bericht und das Interview mit Dr. Matthias Berndt, Landesvorsitzender des Hausärzteverbands Niedersachsen, und Rüdiger Quandt, wissenschaftlicher Leiter des Kongresses.


Gespräche der Hausärzteverbände in Niedersachsen über Chroniker-Regelung bringen vorläufige Einigung mit der DAKAOK-Spitzengespräch steht noch aus

Hannover, 19 Juni 2017 Gute Nachrichten zu den Chroniker-Regressforderungen der DAK: In einem konstruktiven Gespräch haben die beiden Vorsitzenden der Hausärzteverbände Niedersachsen, Dr. Matthias Berndt und Dr. Carsten Gieseking, gemeinsam mit den Vorständen der DAK und der KVN jetzt eine vorläufige Einigung erzielt. Demnach werden die Prüfverfahren der DAK aufgrund der Chroniker-Regelung für die Quartale 1 bis 3 /2013 ausgesetzt.

Was bedeutet das nun konkret für die niedersächsischen Hausärzte: Der Termin zur Anhörung bei der KVN bis zum 30. Juni 2017 ist nicht mehr relevant. Außerdem sind in Abstimmung mit der DAK zurzeit keine Rückforderungsbescheide zu erwarten.

Das Spitzengespräch mit der AOK hingegen für deren Anträge der Jahre 2014 bis 2016 steht noch aus. Die KVN wird im Hinblick hierauf die Anhörungsfrist bis zum 30. September 2017 verlängern, sodass auch in diesem Bereich zunächst kein Handlungsbedarf für die Hausärzte bestehen wird.

"Die Verärgerung unserer Mitglieder im Vorfeld dieser Zusammenkunft war verständlicherweise sehr groß. Das haben wir in zahlreichen persönlichen Gesprächen, Telefonaten und schriftlichen Mitteilungen immer wieder erfahren müssen. Doch für all diese Hinweise und die immense Unterstützung unserer Mitglieder sind wir dankbar. Ohne diese große Verärgerung durch die Anhörungsverfahren wäre eine solche Einigung nicht möglich gewesen", macht Dr. Matthias Berndt deutlich.

Zwischenstand Regressforderung Chronikerziffer!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Folgenden ein kurzes Update zum Thema Chroniker-Regresse:

  1. Aktuell besteht für Sie weiterhin kein akuter Handlungsbedarf, außer unsere Fax-Aussendungen zu beachten
  2. Wir konnten die KVN dafür gewinnen, in Gespräche mit der DAK und AOK einzutreten. Gespräche mit den Vorstandsvorsitzenden der DAK und AOK, der KVN und den Vorsitzenden der Hausärzteverbände in Niedersachsen sind noch für den Juni terminiert.
  3. Mit der KVN wurde ein Konsens hergestellt, dass die Leistungslegende zur Chronikerziffer im EBM dringend geändert werden muss und dass wir uns dafür gemeinsam auf Bundes- und Landesebene einsetzen werden.

Ihr Hausärzteverband Niedersachsen – WIR TUN WAS!

Für unsere Mitglieder: Aktuelles zur Chronikerziffer

Im folgenden Newsletter finden Sie den Status quo zum Umgang mit der Chronikerziffer.
Bitte achten Sie dazu auch weiterhin auf unsere regelmäßigen E-Mails und Faxe!


HZV-Verträge Niedersachsen:
Eine-Million-Marke geknackt
Deutliches Signal der Patienten: Hausarzt ist primärer Ansprechpartner

Hannover, 22. Mai 2017 „Mich freut es, dass wir jüngst in Niedersachsen den millionsten Versicherten in der Hausarztzentrierten Versorgung HZV aufgenommen haben“, hat Dr. Matthias Berndt kürzlich beim 33. Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte verkündet. Und weiter: „Unsere Patienten sehen uns als ihre primären Ansprechpartner im Gesundheitssystem! Die mit unseren Partnern, der KVN und der HAEVG, abgeschlossenen Verträge decken inzwischen 90 Prozent der infrage kommenden Versicherten und Krankenkassen ab – bundesweit ein Spitzenwert und ein deutliches Signal für die Hausarztzentrierte Versorgung“, machte Berndt deutlich. Außerdem empfiehlt er der Politik eine Lösung gegen die Zweckentfremdung von Allgemeinarztsitzen zu finden und fordert ein klares Bekenntnis zum Hausarzt als Primärversorger. „Dies könnte zum Beispiel ein gesetzlicher Wahltarif HZV mit monetären Vorteilen für den Versicherten sein“, so Berndt weiter.

Beim Politikforum zum Thema Wahlen 2017 und 2018 sind sich alle einig: Der Masterplan Medizinstudium 2020 muss zügig umgesetzt werden. Außerdem diskutierten die Referenten über die Fehlbesetzung von Hausarztsitzen und steigende Laborkosten. Mit dabei waren Dr. Max Matthiesen (von links), CDU-Landtagsabgeordneter aus Niedersachsen, Dr. Eckart Lummert, stellvertretender Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen, Andrea Schröder-Ehlers, niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete, Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen, Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen, und der wissenschaftliche Leiter des Kongresses, Rüdiger Quandt, Hausarzt aus Seevetal.


Hausärzteverband bei der Rheuma-VOR-Tour des Landes mit an Bord

Hannover, 11. Mai 2017 Am nächsten Montag, 15. Mai, beginnt das Projekt „Rheuma-VOR“ mit der ersten Rheuma-Bustour in Niedersachsen. Bei der Auftaktveranstaltung um 10 Uhr auf dem Platz der Weltausstellung in Hannovers Innenstadt fällt der Startschuss für die fünftägige Infoveranstaltung durch Niedersachsen im Beisein der Niedersächsischen Gesundheitsministerin Cornelia Rundt und Hausärzteverband-Geschäftsführer Mathias Burmeister. Denn der Hausärzteverband Niedersachsen unterstützt das Projekt, das „ein wichtiger Baustein ist, um Menschen frühzeitig auf die gravierenden Folgen einer rheumatischen Erkrankung hinweisen zu können“, sagt Burmeister. Schließlich sei eine reibungslose Zusammenarbeit von Hausärzten, Rheumatologen und -kliniken die Voraussetzung für einen positiven Krankheitsverlauf und den Erhalt von Lebensqualität für die Betroffenen. Das Projekt steht unter der Leitung der Universitätsmedizin Mainz in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover, dem Rheumazentrum Niedersachsen und weiteren Kliniken und Rheumazentren in Rheinland-Pfalz und dem Saarland – ein länderübergreifendes Netzwerk, an dem auch die dortigen Hausärzteverbände beteiligt sind.

Im Rheuma-Bus selbst können Erwachsene einen Schnelltest durchführen und sich von Ärzten beraten lassen. Zudem gibt es Infos und Tipps für bereits Erkrankte, darunter Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern.

Rheuma-VOR-Tour

Gemeinsam mit der Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (3. von links) gibt Verbandsgeschäftsführer Mathias Burmeister (rechts) den Startschuss für das landesweite Projekt, das die niedersächsischen Hausärzte unterstützen.


Hausärzte sind beim Gesunde-Städte-Netzwerk im Regionshaus mit von der Partie

Hannover, 24. März 2017 Region Hannover – Ein guter Ort zum gesund älter werden: Unter diesem Motto hat sich heute auch der Bezirk Hannover des niedersächsischen Hausärzteverbandes im Regionshaus präsentiert und die zahlreichen Besucher mit Tipps, Infos und Flyer rund um die Gesundheit im Alter versorgt. Die Veranstaltung des Gesunde-Städte-Netzwerks der Region war mit ihrem Präsidenten Hauke Jagau, Amtsarzt Dr. Mustafa Yilmaz, vielen namhaften Vertretern des Gesundheitswesens in und um Hannover sowie nicht zuletzt mit dem ehemaligen SPD-Bundessozialminister Franz Müntefering hochrangig besetzt. In seinem Vortrag hob er vor allem die Bedeutung des Alters als Chance hervor – ein Thema, dem sich auch der Allgemeinmediziner Thomas Perau, stellvertretender Vorsitzender des Bezirks Hannover des niedersächsischen Hausärzteverbandes, am Stand des Hausärzteverbandes widmete und mit den Besuchern lebhaft diskutierte. „Eine gute Gelegenheit, erneut die Vorteile der Hausarztzentrierten Versorgung, für die sich unser Verband stark macht, näher zu erläutern“, sagte Perau und zog eine positive Bilanz.

Thomas Perau

Thomas Perau, stellvertretender Vorsitzender des Bezirks Hannover des niedersächsischen Hausärzteverbandes, Foto: privat

Region Hannover – Ein guter Ort zum gesund älter werden

Hubertus Wiegand, Geschäftsführer der Bezirksstelle Hannover der Ärztekammer Niedersachsen und Dr. med. Cornelia Goesmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hannover, Foto: privat

Region Hannover – Ein guter Ort zum gesund älter werden

Kim Gappa und Geschäftsführer Dr. jur. Bernhard Specker von der Bezirksstelle Hannover der KV Niedersachsen, Foto: privat

Region Hannover – Ein guter Ort zum gesund älter werden

Franz Müntefering, ehemaliger SPD-Bundessozialminister, Foto: privat

Region Hannover – Ein guter Ort zum gesund älter werden

KV Niedersachsen und Hausärzteverband Niedersachsen – ein Standverbund im Regionshaus, Foto: privat

 

Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte:
52 Fortbildungsangebote sind neuer Rekord

Hannover/Lüneburg, 13. März 2017 Von A wie „Abrechnung“ über N wie den „Nachmittag mit der Leber“ bis hin zu Z wie die Zeiteffizienz bei der „Freude an Formularen“: Mit bewährten, aber auch unkonventionell klingenden Themen gehen die norddeutschen Landesverbände in die mittlerweile 33. Auflage ihres jährlichen Seminarkongresses und bieten vom 12. bis 14. Mai in Lüneburg eine Reihe von Weiterbildungsmöglichkeiten an. Gab es bereits im vergangenen Jahr einen Spitzenwert bei der Anzahl der Seminare zu verzeichnen, so warten die ausrichtenden Verbände in diesem Jahr erstmals mit 52 Veranstaltungen auf – ein neuer Rekord.

„Wir werden die 1200 Teilnehmer des vergangenen Jahres sicher noch toppen“, zeigt sich Dr. Matthias Berndt, Landesvorsitzender des niedersächsischen Hausärzteverbandes und damit Federführer bei der Organisation, optimistisch – zumal auch die Zahl der Aussteller auf 35 gesteigert werden konnte. Und damit zählt der Seminarkongress neuerlich zu den größten und bekanntesten Allgemeinmedizinkongressen bundesweit. In diesem Jahr reiht sich abermals der hamburgische Landesverband in die Reihe der Gastgeber ein und komplettiert das Quintett der ausrichtenden Verbände, zu denen auch die Landesorganisationen des Deutschen Hausärzteverbandes aus Braunschweig, Bremen und Schleswig-Holstein gehören.

Erstmalig wird es eine Medienkooperation mit der Fachzeitschrift „Der Allgemeinarzt“ vom Verlag Kirchheim aus Mainz geben. Das Redaktionsteam wird vor Ort sein, Seminare besuchen und mit informativen Beiträgen für eine interessante und vor allem vielfältige Rückblende sorgen.


Mehr Therapiesicherheit bei Medikamenten

Arzt und Apotheker arbeiten enger zusammen – der Patient profitiert

Hannover, 23. Januar 2017 Neue Verträge zwischen der AOK Niedersachsen, dem Landesapothekerverband Niedersachsen e.. und den niedersächsischen Hausärzteverbänden werden künftig für mehr Sicherheit bei der Arzneimitteltherapie sorgen. Hausärzte können zukünftig bei Zustimmung des Patienten gezielt eine Apotheke mit einer Beratung zur individuellen Medikation beauftragen oder wahlweise den Patienten selbst eingehend beraten. Die AOK liefert dem teilnehmenden Hausarzt hierzu die nötigen Arzneimittelinformationen. Arzt oder Apotheker erläutern dem Patienten die Wirkweise der eingenommen Medikamente, sie informieren über mögliche Nebenwirkungen und prüfen auf Wechselwirkungen zwischen den Präparaten.


Zwei Hausärzte des Landesverbandes Niedersachsen übernehmen einige der Spitzenämter in neu gewählten Entscheidungsgremien der KVN

Hannover, 13. Januar 2017 Der Hausarzt Dr. Eckart Lummert aus Uetze – zweiter stellvertretender Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen – ist zugleich neuer stellvertretender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN). Die 48 Wahlberechtigten des Gremiums sprachen sich heute während der konstituierenden Sitzung einstimmig für den 49-jährigen Allgemeinmediziner aus. Der bisherige Vorsitzende, Dr. Christoph Titz – Facharzt für Gynäkologie aus Delmenhorst – wird diesem Gremium in den nächsten sechs Jahren weiterhin vorstehen.

Den Vorsitzenden des Hausärzteverbandes, Dr. Matthias Berndt, wählten die Vertreter erneut in den fünfköpfigen Hauptausschuss der KVN, ebenfalls mit einem einstimmigen Votum. Dieser Ausschuss ist das Bindeglied zwischen dem Vorstand und der Vertreterversammlung und stellt die Kontinuität der Aufgabenwahrnehmung in den Zeiträumen zwischen den Sitzungen der Vertreterversammlung sicher.

www.kvn.de: Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen konstituiert


Landesweites Projekt: Schneller zur Therapie bei Rheuma

Versorgung von neu Erkrankten wird beschleunigt – Ministerin Cornelia Rundt und Geschäftsführer Mathias Burmeister vom Hausärzteverband Niedersachsen loben in Pressegespräch innovatives Konzept

Hannover/Mainz, 13. Januar 2017 Mit dem niedersachsenweiten Innovationsprojekt "Rheuma- VOR" soll die Versorgung Neuerkrankter drastisch verbessert werden. Es ist ein Teilprojekt des vom Innovationsfonds der Bundesregierung für neue Versorgungsformen geförderten Projektes "Verbesserung der rheumatologischen Versorgungsqualität durch koordinierte Kooperation".

Den Hausärzten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. "Mit Hilfe von Früh-Screeningbögen können die Allgemeinmediziner jetzt Patienten mit charakteristischen rheumatischen Beschwerden wie Gelenkschmerzen oder -schwellungen erfassen", sagte Mathias Burmeister, "denn anders als bisher melden wir die Verdachtsfälle nun der Koordinierungsstelle im Rheumazentrum Niedersachsen."

www.mh-hannover.de: Landesweites Projekt verbessert Therapie bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen


Wahl zur Vertreterversammlung der KVN

Wir danken allen, die sich mit ihrer Stimme für unsere Kandidaten ausgesprochen haben und sagen den gewählten Vertretern des Hausärzteverbandes Niedersachsen „Herzlichen Glückwunsch“ und bedanken uns gleichsam für ihren Einsatz!
Wir werden uns auch in der neuen Wahlperiode der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) für die hausärztlichen Interessen stark machen.

Die Wahlergebnisse hält die KVN auf ihrer Website bereit:


Offener Brief des Deutschen Hausärzteverbandes zu ausstehenden Fördergeldern in Millionenhöhe für nichtärztliche Praxisassistentinnen (NäPa) / Presseinfo der KVN „Förderung von Praxisassistentinnen zu bürokratisch“

Hannover/Berlin, 7. November 2016. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich schon in 2014 auf eine Förderung von NäPas in Hausarztpraxen verständigt. Dafür sind jährlich rund 118 Millionen Euro vorgesehen. Bis heute wird den Hausärzten und ihren Patienten ein Großteil der ihnen zustehenden Gelder vorenthalten. Aus vorwiegend bürokratischen Gründen. Es geht dabei um Summen im hohen zweistelligen Millionenbereich – ein skandalöser Zustand, wie der Deutsche Hausärzteverband findet. Bundesvorsitzender Ulrich Weigeldt schlägt daher in einem Offenen Brief vor, die entsprechenden Gelder als Zuschlag auf die Chronikerpauschale auszuzahlen.
Auch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) fordert Nachverhandlungen und kritisiert den bürokratischen Aufwand.

Lesen Sie zu diesem Thema:


Immer mehr Ärzte kooperieren mit Pflegeheimen

Hospiz- und Palliativgesetz sehen es seit Ende 2015 so vor: Pflegeeinrichtungen sollen stärker als bislang Kooperationsverträge mit Vertragsärzten, MVZ oder Ärztenetzen schließen. Damit will der Gesetzgeber neuen Schwung in die Versorgung von Patienten in Alten-und Pflegeheimen bringen. Über die aktuelle Situation hat ÄrzteZeitung-Mitarbeiter Christian Beneker auch mit unserem Vorsitzenden Dr. Matthias Berndt gesprochen.
Den Bericht in der Fachzeitschrift vom 19. Oktober 2016 lesen Sie unter:


Hausärzteverband unterstützt CDU-Entschließungsantrag zur Stärkung der allgemeinmedizinischen Versorgung in Niedersachsen – "Bedarf an Hausärzten muss gedeckt sein"

Hannover, 15. September 2016. Niedersachsens Hausärzte begrüßen nachdrücklich den jetzigen Entschließungsantrag der CDU-Landtagsfraktion zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung im Land. Dieser Antrag wird am morgigen Freitag erstmals im Plenum beraten. Er sieht zum einen die Förderung des Fachs „Allgemeinmedizin“ während des Medizinstudiums sowie den Ausbau der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin vor.


Hausärzteverband klagt gegen Quersubventionen von Facharztlabor aus Hausärztetopf

Bereits im Mitglieder-Rundfax vom April haben wir darüber berichtet, dass nach unserer Rechtsauffassung die KV nicht die Vorgaben einer strikten Honorartrennung erfüllt. Der gesetzliche Schutz der hausärztlichen Vergütung wird durch die KBV nicht umgesetzt. Ausufernde Laborkosten im Facharztbereich werden durch Gelder aus dem Hausarzttopf quersubventioniert. Nach unserer Schätzung kann dies bis zu

400 Euro pro Quartal pro Hausarzt (!!!)

ausmachen. Da die KVN sich nicht in der Lage sieht, dies zu unterbinden, werden wir als Hausärzteverband gegen diesen Zustand mit mehreren Musterverfahren (Einzelpraxis, Gemeinschaftspraxis) klagen.

Als Verbandsmitglied können Sie sich dem Musterverfahren indirekt anschließen. Dazu sollten Sie jedes Quartal einen Widerspruch stellen, den wir Ihnen in der jeweils aktuellen Fassung per E-Mail zur Verfügung stellen. In dem Widerspruch wird sich auf das Musterverfahren bezogen. Dies hat den Vorteil, dass für den Einzelnen keine Rechtsanwaltskosten anfallen. Sie müssen jedoch JEDES QUARTAL erneut unseren Widerspruchsvorschlag an die KVN mit einer Widerspruchsfrist von 4 Wochen schicken.

Mitglieder mit der uns bekannten E-Mailadresse haben bereits einen Musterwiderspruch erhalten, den sie ausfüllen und an die KVN schicken müssen.

Haben Sie als Mitglied keine E-Mail erhalten, so schicken Sie bitte eine E-Mail an

mit dem Betreff „Bitte um Zusendung Musterwiderspruch 2016-Q1“.

Für Nicht-Mitglieder:

Da die KVN keine vorläufigen Honorarbescheide erlassen will, muss jeder Hausarzt in Niedersachsen jedes Quartal neu einen Widerspruch gegen den Honorarbescheid aufgrund der Honorarverschiebung stellen. Ansonsten besteht keine Chance, das aus unserer Sicht rechtswidrig verteilte Laborgeld noch irgendwann zu erhalten.

 

Wir laden Sie ein zu Fortbildungen und Veranstaltungen

Besuchen Sie unsere aktuellen Veranstaltungen in den Bezirken und profitieren Sie von dem Kursangebot:


Starten Sie jetzt in die HZV!

Einfach Teilnahmeerklärung ausfüllen und mitmachen

Add-on-Verträge

Vollversorgungsverträge

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf unserer Seite HzV-Verträge.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen unter Tel: 0511-3802472, montags bis donnerstags von 14.00 – 17.00 Uhr und freitags von 13.30 bis 15.30 Uhr, gern zur Verfügung.

Neues vom Hausärzteverband

Zurzeit liegen keine Meldungen vor!

Pressekonferenz „Hausärzte und Johanniter in Niedersachsen kooperieren in der Flüchtlingshilfe“

Aktuelle Fortbildungen

Grundkurs Palliativmedizin-Basiskurs zur Erlangung der Zusatzqualifikation Palliativmedizin

  • 4. / 5. / 6. August 2017 und 1. / 2. / 3. September 2017
  • Hannover
 

mehr lesen …

 

5. HZV-Kompaktkurs

  • Freitag 08.09.2017 15.30 bis 21:00 Uhr
    und Samstag 09.09.2017 10.00 bis 13:15 Uhr
  • Universitätsmedizin Göttingen, Hörsaal 552
 

mehr lesen …

 

Peer Review Patientensicherheit in der Arztpraxis

  • Freitag, 19.05. und 22.9.2017, 09.00 – 17.00 Uhr
  • Ärztekammer Niedersachsen, Berliner Allee 20, 30175 Hannover
 

mehr lesen …

 
 

aktualisiert am  21.06.2017nach oben

 
 

Interessantes rund um die Allgemeinmedizin

Deutscher HÄV

Kooperation zwischen Hausärzteverband Niedersachsen und Deximed

Unsere Mitglieder können ab sofort das Arztinformationssystem Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin – zu vergünstigten Konditionen nutzen.


  • TK-Fachveranstaltung "Gesundheitswesen goes digital – Chancen für Niedersachsen"
    Was bringt die Digitalisierung im Gesundheitswesen und kann so etwas überhaupt funktionieren? Zu diesen Fragen haben bei einer Fachveranstaltung der TK-Landesvertretung Niedersachsen Ende März Referenten jede Menge Input gegeben – und damit für eine gehaltvolle Mischung mit anschließender Diskussion gesorgt.

Fotoimpressionen unserer Verbandsarbeit

 

zur Fotogalerie

Partner und Kooperationen

Die Fortbildungszeitschrift für Allgemeinärzte mit sehr hohem Nutzen für den Praxisalltag. 20 Ausgaben im Jahr decken mit mehreren Themenschwerpunkten pro Heft das gesamte Behandlungsspektrum des Hausarztes ab.

Für Hausärztin und Hausarzt – berufs- und gesundheitspolitische Beiträge aus erster Hand im offiziellen Verbandsorgan des Deutschen Hausärzteverbandes


 

Deutscher Hausärzteverband
Landesverband Niedersachsen e. V.
Berliner Allee 20
30175 Hannover

Telefon 0511 / 380-2430
Fax 0511 / 3180772


www.hausaerzteverband-niedersachsen.de